Top 5 of the year - 2009

31 Dezember 2009

So, dies sind meine liebsten 5 Titel dieses Jahres. Es ist mir ist es wirklich sehr schwer gefallen nur 5 auszuwählen. Denn eigentlich hätte es praktisch alle Bücher mit 5 Herzen auf diese Seite geschafft, und dennoch, ich bin zufrieden.

Ich hab auch ganz genau drauf geachtet das ich eine gute Auswahl der Genre habe, so ist garantirt das es nicht zu einseitig wird.  Schliesslich solls ja abwechslungsreich sein, so wie mein Leseverhalten ja auch ;)

Nun, jetzt kann ich euch nur noch ein gutes, neues und vor allem lesereiches Jahr wünschen! Mit ganz vielen tollen Büchern ;)

Liebe Grüsse eure bücherwahnsinnige Alex



http://derbuecherwahnsinn.blogspot.ch/2009/10/eine-liebe-durch-raum-und-zeit.html

http://derbuecherwahnsinn.blogspot.ch/2009/08/das-trauma-einer-entfuhrung.htmlhttp://derbuecherwahnsinn.blogspot.ch/2009/12/der-glaube-als-instrument-der-macht.htmlhttp://derbuecherwahnsinn.blogspot.ch/2009/06/geboren-um-ein-leben-zu-retten.htmlhttp://derbuecherwahnsinn.blogspot.ch/2009/07/jesus-kinderjahre.html



Der törichte Engel
Weihnachtszeit, Horrorzeit

20 Dezember 2009

Es ist Weihnachten in Pine Cove. Vorfreude herrscht, sei das unter den Erwachsenen die in ihrer kleinen Gemeinde ein Weihnachtsessen planen, oder die Kinder die heiss auf den Weihnachtsmann sind, denn schliesslich soll er sie reich beschenken. Josh, ein 10 Jahriger Junge vergisst die Zeit bei seinem Freund und hat schon Angst das er die Geschenke nun streichen kann, er fürchtet sich vor der Standpaucke der Mutter und macht sich mit seinem Freund auf dern nach Hauseweg. Die Kids verabschieden sich kurz vor dem Zuhause von Josh, denn er will den Rest des Weges alleine gehen. Er mahlt sich schon aus was passiert wenn er die Tür öffnet. Doch was dann passiert, damit hat er nun wirklich nicht gerechnet...

In einiger Entfernung sah er einen Streit, und was für einen. Der Weihnachtsmann und eine Frau, sie stritten, um was genau weiss er nicht, er sieht nur das dieser auf die Frau zuschreitet und diese den Weihnachtsmann niederschlägt! Der Weihnachtsmann ist tot. Josh steht unter Schock, dann rennt er so schnell er kann, nach Hause. Er reisst die Tür auf und ruft nach seiner Mutter, die Standpauke die ihm droht hat er schon längst vergessen. Doch keiner ist da. Das Haus liegt still da, nur der AB blinkt, er geht hin und lauscht der Stimme seiner Mutter die ihm sagt das es etwas dauert, denn sie und sein Vater müssten ein Geschäftsessen wahrnehmen. Also was sollte der Junge nun machen? Er entscheidet sich für ein Gebet. Ein verhängnisvolles Gebet, denn er wünscht sich von Gott das er den Weihnachtsmann wieder lebend machen soll, ohne zu wissen was er mit diesem Wunsch anrichtet, und so nimmt alles seinen verhängnisvollen Gang

Der erste Satz

Wie ein schleimiges Ungeheuer schleppt sich Weihnachten durch Pine Cove, zog eine Spur von Lametta, Girlanden und Schlittenglöckchen durch den Ort, triefte vor Eierpunsch, stank nach Tannenbaum und festlichem Verhängnis, wie Herrpes unter einem Mistelzweig. 


Meine Meinung

Eine herrlich sarkastisch, irre und schwarzhumorige Weihnachtsgeschichte. Mal ganz was anderes. Die Geschichte ist leicht zu lesen, und wer schon andere Bücher von Moore gelesen hat erkennt den ein oder anderen Charakter wieder. Nichts mit besinnlicher Vorfreude, nichts mit Krippenspiel und Jesuskind, sondern Mord und Zombis beglücken die Einwohner von Pine Cove.

Warum hab ich dem Buch aber nur 3 von 5 Punkte gegeben? Nun, die Geschichte ist echt total abgefahren, verrückt und eigentlich genial, nur, irgendwie hab ich das Gefühl gehabt das man vielleicht doch noch etwas mehr herausholen hätte können. Klar musste ich ab und an lachen, oder schmuntzeln. Und es war echt ne gute Unterhaltung. Ich könnte mir auch gut vorstellen das man das Buch gut verfilmen könnte.

Wer also was abgedrehtes zu Weihnachten möchte der ist mit dieser Geschichte sicher gut bedient. Aber es ist kein Kinderbuch! Also keins für kleinere Kinder. Allen anderen wünsch ich viel Spass beim lesen.


Fazit

Nicht der stärkste Moore aber immer noch besser als manch anderes Buch das man so findet!


Die Wassergöttin
Der Glaube als Instrument der Macht über andere

12 Dezember 2009

Inhalt

Nigeria, ein Land voller Tradition, Gewalt, Frauenhandel. Es gibt Christen, den traditionellen Glauben, Vermischtes, und doch scheint die "Zivilisation" da auch schon lange angekommen zu sein wie Autos, Handys, Internet... Und doch sitzen die alten Bräuche noch serh tief. Voodoo, der Oberbegriff für den traditionelle Glaube, pervertiert zu einem Machtinstrument um andere Menschen zu manipulieren, abzuzocken, zu missbrauchen, zu unterdrücken. Einst war Voodoo dazu da um zu heilen, zu schützen. Aber davon sieht und merkt man nicht mehr viel. Genau wie im Christentum hat man das ganze verdreht um im Namen von Gott / den Göttern abscheuliches zu tun und hier rein wurde Adesuwa geboren.

Immer wieder lehnte sie sich gegen all die ihr verhassten Traditionen auf, und immer wieder wurde sie von ihnen eingeholt, brachten sie an die Grenzen des ertragbaren. Aber sie war stark, sehr stark, sie ging nicht unter wie manch andere Kinder oder Frauen. Immer wieder gab es kleine Lichtblicke, Ereignisse die ihr die Kraft gaben weiter zu machen, sich wieder aufzurappeln und weiter zu kämpfen. Klar blieben da einige Dinge auf der Strecke wie, Liebe, Sicherheit, Geborgenheit oder gar Vertrauen. Und doch konnte sie sich soweit retten, das sie in Sicherheit war, sie jemanden gefunden hat wo sie endlich all ihre Geheimnisse anvertrauen konnte, wo sie lernen konnte das sie noch immer fähig war zu lieben, zu vertrauen und vor allem das sie von all dem keine Angst mehr haben muss.

Einst als Wassergöttin oder Hexenkind verschriehen, gequält und misshandelt weil sie sich nicht zur Gottnatur bekannte, weil sie ihre magische Macht nicht für das Gute, heisst, für die anderen einsetzte um sie reich, fruchtbar und glücklich zu machen. Findet nach einer langen Odysse in Österreich ihr Glück und ihre Kraft von früher wieder.

Erster Satz:
Du bist eine Ogbaje, eine Wassergöttin, erklärte die Pristerin. 
Beweise mir deine Liebe und vollziehe das Ritual, dann werden wir reich und glücklich sein, verlange ihr Exmann.



Meine Meinung

Eine wirklich tragische Lebensgeschichte, eine von vielen und doch eine von wenigen, denn Joana Adesuwa Reitener war stärker als viele andere, hatte trotz allem mehr Glück als so viele Frauen und Mädchen, und vor allem fand sie zu sich selber zurück. Sie konnte sich von den alten Traditionen und die damit verbundenen Ängste befreien, mehr oder weniger, vieles liegt noch ganz tief in der Seele begraben, will nicht ans Licht gezärrt werden, noch nicht.

Sie schreibt einfach, authentisch, und doch merkt man eine gewisse Distanz heraus. Es macht nachdenklich warum Frauen auf Frauenhändler reinfallen... ich denke, weil die Frauen oder Mädchen einfach nur noch aus dieser Hölle weg wollen, sie hoffen dass das, was sie in der unbekanten Ferne erwartet das kleiner Übel ist, sie hoffen das die Versprechungen die ihnen die eigenen Landsmänner da auftischen etwas Wahrheit enhalten, denn was kann schlimmer sein als ausgestossen, verachtet, geschlagen, gedehmütigt zu sein? Was kann schlimmer sein als unter freiem Himmel schlafen zu müssen? Jeden Tag angst zu haben erwordet oder vergewaltigt zu werden? Lieber einen wild fermden Mann heiraten und in Sicherheit sein. Liebe? Die gibt es eh nicht. Also nimmt man es auf sich Schulden zu machen im Wert von über 30.000 €, denn soviel kostet angeblich ein gefälschter Pass, ein gefälschtes Visum. So stehen sie Jahrelang in der Schuld des Schleppers, oder konkreter, des Frauenhändlers. Aber sie flüchten von einer Hölle in die andere. Sie werden zur Prostitution gezwungen, damit sie das Geld beschaffen das sie schulden. Sie werden klein gehalten mit Schlägen, mit Flüchen und Drohungen mit Mord. Sie lassen sich das gefallen, weil... Weil keiner sie zu Hause vermissen wird. Sie sind Verstossene.

Mich hat das Buch tief berührt, ich mein, klar wusste oder weiss ich wie sehr der traditionelle Glaube noch verhaftet ist. Ich wusste auch, das Voodoo nicht mehr ganz dem entspricht was er mal war. Ich wusste wie viel Macht das diese Art von Magie auf Menschen ausüben kann, oder dachte es auf alle Fälle. Denn man hört eigentlich viel zu wenig darübr im Fernsehen, wenn dann sind es ethnische Dokumentarfilme, über den Voodoo allgemein, die Götterwelt. Vieles bleibt aber unter der Decke der Verschwiegenheit. Einfach auch, weil die Rituale für nicht Gläubige Tabu sind. Man hört nichts von den sogenannten Wassergöttinnen oder Hexenkinder. Von all den Frauen die von ihren eigenen Männern geschlagen wedren weil sie ihre Macht verläugnen und ihnen nicht zum Wohlstand verhelfen wollen. Nichts von den Mädchen die eingespert und durch rituelle Handlungen gequwält werden nur weil ein Vater für sein Unglück oder misservolg lieber dem Mädchen oder der Frau die Schuld geben weil sie ihn angeblich verhext hätte!

Irgendwie bin ich noch immer sprachlos. Aber dennoch kann ich jedem das Buch ans Herzlegen. Es zeigt ein winziger Auschnitt der nigerianischen Kultur, Religion und Tradition. Es lässt erhanen was andere Mädchen und Frauen erdulden, übersich ergehen und erleben müssen. Und das ohne die Hoffnung daraus entkommen zu können.


Fazit

Die Geschichte einer aussergewöhnlich starken Frau, die sich nun für andere einsetzt und versucht zu helfen.

Echnaton
So hätte es sein können.

07 Dezember 2009

Geschichte

Echnaton ist tot, die Stadt Achetaton dem Sand der Wüste überlassen, die Königin in Gefangenschaft. Merimun, ein junger Mann hat sich dazu entschieden auf die Suche nach der Wahrheit zu machen, die Wahrheit um den Ketzerkönig Echnaton. Es werden viele schlimmer Dinge über ihn erzählt, und das  noch Jahre nach seinem Tot aber am liebsten schweigt man sich über diese Zeit aus. Und so macht sich Merimun auf die Reise, mit einem Empfehlungschreiben seines Vaters in der Tasche um Zeitzeugen, die Hautnah dabei waren, zu befragen, um sich so ein eigenes Urteil zu bilden, um vielleicht der Wahrheit doch ein bisschen näher zu kommen.

Sein erster Besuch gilt dem Hohen Priester des Amon, dann findet er den Weg zu Haremhab, dem General von damals, über Bek den Bildhauer der die schönste Stadt aller Städte errichten und bauen liess und weiter, bis er am Schluss die Geschichte aus dem Mund der Gemahlin und Witwe Echnatons erzählt bekommt.

Ob Merimun die Wahrheit wohl finde...?



Meine Meinung

Das Buch hab ich vor genau 10 Jahren gelesen. Es war nicht das erste Buch über Enchnaton doch fand ich es damals schon spannend wie die Geschichte hier erzählt wurde. Schon damals fand ich es gelungen wie Machfus den Pharao und die Geschichte aus diversen Sichtweisen entstehen lies, so sieht man das Die Wahrheit eben viele Gesichter hat. Egal wer von ihm und der Zeit erzählt, für den oder die Jenige/n ist es die Wahrheit.

Das Buch ist leicht verständlich geschrieben, für mich ist das Buch etwas zu kurz oder besser zu dünn geraten denn mit knapp 200 Seiten ist es schnell ausgelesen und doch kann ich es empfehlen. Wer sich vor allem für die Zeit des Ketzerkönigs, Nofretete und Achetaton interessiert, dem kann ich es sicher empfehlen einfach weil es mal etwas anders ist.

Ein Punkte Abzug gabs eben weils soooo dünn ist und man doch mehr hätte draus machen können.


Fazit

Spannend wenn auch zu kurz.

Das Licht von Atlantis
Es sollte spannend werden.... wars aber ganz und gar nicht!

02 Dezember 2009

Geschichte

 Eine geheimnisvolle Sekte, die sich Graumäntel nennen, versuchen die Macht über die Elemente zu erlangen. Egal was es kostet, auch wenn es Menschenleben sind, man lässt nichts unversucht. Doch diese Kräfte der Finsternis bedrohen das alte Reich.

2 Priesterinnen, Geschwister, Domaris und Deoris, dienen im Tempel des Lichts und ahnen nicht welcher Gefahr sie bald gegenüber stehen. Deoris, die jüngere Schwester, verfällt dem Bann der Sekte und löst so schuldlos das Böse aus....



Meine Meinung


Sorry, so gerne wie ich die Bücher der Avalon-Sage von ihr gelesen habe, dass konnte ich mir jetzt nicht weiter antun. Ich hab mir zwar vorgenommen diese Woche noch durchzuhalten und dann zu entscheiden ob ich weiter lese oder nicht, aber die Geschichte ist soooo langweilig. Man liest und liest und hofft das endlich wass passiert, das es endlich mal spannend wird, aber nein. Fehlanzeige.

Leider haben auch die Charaktere einige Mängel denn sie sind sowas von durchschaubar und  vorhersehbar. Vor allem die kleine eifersüchtige Göre ging mir sowas von auf die Nerven. Genauso das Schwarz / Weiss sehen.

Tut mir Leid wenn ich dass jetzt so sagen muss aber dass ist der schwächste Roman den ich von Marion Zimmer Bradley bis jetzt gelesen habe. Oder sagen wir mal, versucht hab zu lesen.


Fazit

 Das Buch kann man getrost im laden Liegen lassen. Und für die ganze Story der Avalon-Reihe ist es auch nicht zwingend nötig es zu lesen.