Meridian #1
Dunkle Umarmung

29 März 2010

Geschichte

Meridan wird als ganz normales Mädchen geboren. Oder doch nicht? Bei normalen Mädchen passieren doch nicht so seltsame Dinge? Alles was in ihre Nähe kommt, oder sie berührt, stirbt. Jedes Haustier, Schmetterlinge die sich auf ihre Hand verirren, wenn sie Morgens aufwacht liegt sie in einem Schlachtfeld von Insekten. Auch ist sie ständig krank, aber kein Arzt kann ihr helfen, denn angeblich bildet sie sich all das nur ein. Und so verbringt sie ein isoliertes Leben mit ihren Eltern und ihrem geliebten Bruder, die einzigen die sich mit ihr abgeben. Die Hoffnung auf ein normales Leben hat sie schon lange begraben, begraben im Garten mit all den Tierleichen.

Doch was zum 16. Geburtstag auf sie wartet ist keine schöne Überraschung, ihr Leben nimmt eine dramatische Wendung, in die sie sich schicksalhaft ergibt, und doch hofft sie, dass sie jetzt auf die ein oder andere Antwort stösst, aber was sie alles erfährt und erlebt, dass hätte sie sich nicht mal im Traum vorstellen können, denn anscheinend gibt es Dinge von denen nur wenige auf dieser Erde wissen. Und sie wird dazu gehören.

Der erste Satz:

Die Insekten waren die Ersten, die zu mir kamen; am Morgen, nachdem meine Eltern mich aus dem Krankenhaus brachten, mussten sie tote Ameisen aus meinem Tragekörbchen entfernen.



Meine Meinung

Das Erstlingswerk der Autorin ist ein geniale Geschichte, eine etwas andere Art mit dem Thema Kampf gegen Gut und Bös zu führen. Es geht um den Überrang, den Übergang ins Jenseits und das Buch vermittelt eine schöne Sicht dieses Themas. 

Die 3 Hauptpersonen, Meridian, Merry und Ten, sind Charaktere die so wunderbar beschrieben sind dass sie einem gleich ans Herz wachsen, berühren und einnehmen.Ich konnte die 3 gleich vor mir stehen sehen, jeder mit seinen Eigenheiten und aussehen.

Auch hat mich die Geschichte gleich gepackt und es ist schade war das Buch nur 348 Seiten dick, von mir aus hätte es locker doppel so viele Seiten haben dürfen, doch man draf sich ja freuen, ist dies erst der 1. Teil von 3! Also ich bin gespannt wie es weiter geht. Kann sich die Autorin noch topen? Kann ich mir fast nicht vorstellen, aber ich lass mich gerne überraschen.

Das Buch ist auch wunderschön gestaltet, nicht nur das es einen schönen Einband hat, nein, auch die Aufmachung im Buch ist sehr gelungen, denn zu jedem neuen Kapitel ist die Seite mit dem Blumenmotiv vom Cover ausgeschmückt. Da muss ich dem Verlag echt ein Kopliment machen! Da haben sie sich echt Mühe gegeben.


Fazit

Also ein rundum gelungenes Buch! Herrliche Geschichte, fantastisch, magisch, bezaubern und berührend. Schön anzusehen und ich kanns jedem nur ans Herz legen. Und nicht nur was für Jugendliche :D


Das verschwundene Mädhen
Die Aufzeichnungen der Idilia Dubb

24 März 2010

Geschichte

Idilia Dubb, ein 17 jähriges Mädchen aus Schottland begibt mit ihrer Familie auf eine Schiffsreise auf dem Rhein. Ihrer besten Freundin hat sie versprochen, als diese weg zog, einen Brief zu schreiben. So begann sie dann auf dem Schiff ein Tagebuch, das sie dann ihrer Freundin schicken wollte.

In diesem Tagebuch beschriebt sie die Tage und wie sie sie erlebt hat. Was los ist mit der Familie, den Geschwistern und Eltern, was sie den ganzen Tag so macht und erlebt. Doch soll das Tagebuch die Freundin erst Jahre später erreichen, denn ein Unglück passiert und nur durch Zufall wurde dann das Tagebuch gefunden.

Erster Satz:

Es gibt Geschichten, die längst vergessen sind und die uns, neuerlich erzählt, dennoch immer wieder ebenso zu Herzen gehen wie jenen, die ihnen zuerst lauschten.



Meine Meinung

Wen es interessiert kann sich den Artikel zu der Geschichte von Michael Voigt durchlesen. 

Das erste was mir zum Buch einfällt ist, langweilig. Aus dem Stoff hätte man so viel mehr machen können. Und ob das wirklich alles so historisch ist wie es dargestellt ist, ich weiss nicht. Das Tagebuch solls wirklich geben, aber als ich das so gelesen habe war mein 2. Gedanke, hat das Mädel dass wirklich alles so erlebt? Oder sind viele Dinge einfach eine Art Flucht vor der Realität, vor den Streitereien der Eltern?

Gut, fairerweise muss man sagen, es gibt keine Beweise gegen die Echtheit. Und es wird noch immer über die Authentizität gestritten. Die einen meinen es sei alls wahr, auch wenn diverse Angaben erwiesermassen falsch sind. Ich selbst kann mir das nicht so ganz vorstellen, ich kann aber die Möglichkeit einräumen das es sowohl als auch ist, der eine Teil stimmt, der andere wurde vielleicht Jahre später, dazugedichtet unm die ganze Sache spannender und vor allem Vermarktungmassig interessanter zu machen.

Und ich glaube auch nicht das es einem 12 oder 13 jährigens Kind sehr spannend findet, denn es ist echt langweilig geschrieben. Schade kann ich da nur sagen.


Fazit

Ein Buch welches man wirklich nicht gelesen haben muss.


Die Chemie des todes #1
Gelungener Auftackt zur Dr. Hunter Trilogie

19 März 2010

Geschichte

David Hunter's Leben verändert sich auf einen Schlag als seine Frau und seine Tochter bei einem Autounfall ums Leben kamen. Nach langem trauern und dahinleben entschliesst er sich aus London weg zu gehen, einen neues Leben anzufangen und hoffte, dies auch als Landarzt zu finden. Verschlagen hat es ihn nach Manham, ein kleines, beschauliches Dorf. Da wo sich alle Menschen kennen und alle alles von Jedem weiss. So dachten die Einwohner auf alle Fälle, bis zu dem Tag als eine nackte Frauenleiche im Sumpf gefunden wird. Erbärmlich zugerichtet und unkenntlich. Auch zu dem Zeipunkt änderte sich das Leben von Dr. D. Hunter, die Vergangenheit holt ihn ein, die er 3 Jahre hervorragend verdrängen konnte. Ungewollt wird er zu den Ermittlungen dazu geholt um der Polizei bei diesem Fall zurate zu stehen, wenn er gewusst hätte was ihn da erwartet, wenn er gewusst hätte das sein ganzes Weltbild ins wanken gerite, hätte er sich aus dem Staub gemacht.

Erster Satz

Ein menschlicher Körper beginnt fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen.



Meine Meinung

Die Bücher von Simon Beck hab ich schon länger immer wieder mal gesehen, doch hab ich mir die nie gekauft, nicht nur weil sie mir für ein Taschenbuch zu teuer schienen, sondern der Funke sprang einach nicht über. Thriller war eigentlich nie so mein Genre, bis Sebastian Fitzek mich eines besseren belehrte und mich für dieses genre begeistern konnte. Und so kams wie es kommen musste, ich fand das vorliegende Buch auf dem Grabbeltisch für 3 Fr. / 2 € und packte es ein. Und... ich bin nicht enttäuscht worden!

Das Buch ist einfach genial geschrieben. Es fesselte mich vom ersten Moment an und konnte es kaum aus der Hand legen. Ich habs geschaft das Buch in 5 Tagen fertig zu lesen und find es jetzt schade das es vorbei ist.

Der Charakter von David Hunter hat mich von Anfang an berührt, man fühlt mit ihm. Man kann spüren wie sehr er seine Frau und Tochter auch nach der langen Zeit noch vermisst und man freut sich für ihn wenn mal was gut läuft

Die Geschichte ist wirklich spannend und ich hab mir schon früh meine Gedanken gemacht wer es nun sein könnte, ich hatte schon früh den Verdacht wer es war und wurde dann unsicher, das Verhalten von so manchen Personen waren eigenartig, ich schwankte und entschied mich um, nur um dann doch wieder auf die voherige Person zu kommen. Und ich hatte nicht ganz unrecht.

Was mir auch noch am Buch gefällt ist das schlichte Cover. Ich liebe zwar das verspielte, bunte aber dass ist einfach nüchtern und schlicht. Passt hervorragend zum Thema. Ich werd mir die anderen 2 Teile aus der Hunter-Serie auch kaufen. Da werd ich bestimmt nicht enttäuscht werden.



Fazit

 Bones in Männergstalt ;)



Ruf ins Jenseits
Verwirrender gehts wohl nicht mehr...

14 März 2010


Geschichte

Constance Langton lebt in England des 19. Jahrhundert und erzählt aus ihrem Leben, das sie mit einer jüngeren Schwester und ihren Eltern verbrachte von denen sie sich nicht wirklich geliebt fand. Ein tragischen Ereignis, der tot ihrer Schwester, bekräftigte sie in der Annahme das vor allem ihre Mutter sie nicht mochte, auf alle Fälle nicht so wie die kleine Schwester. Und doch war sie sehr besorgt um die geistige Gesundheit von ihr, denn als die jüngere Tochter starb starb auch ein Teil von ihr. Constance gab alles um die Mutter aus ihrer Trauer zu reissen und erreichte damit nur eine weiter Tragödie.

Nun hatte sie niemanden mehr, wo soll sie nur hin? Wie sieht wohl ihre Zukunft aus? All diese Fragen scheinen sich zu erübrigen als ein Onkel, der Bruder der verstorbenen, auftaucht und sie einlädt bei ihm zu leben. Doch ihr Leben wird eine Wende nehmen die sie so nicht für Möglich gehalten hat. Durch den Anwalt der Familie wird ihr ein Erbe überreicht das eine gruslige Vergangenheit aufzuweisen hat. Und wie besessen will Constance herausfinden was sie mit dem Haus und deren ehemaligen Bewohnern zu tun hat.

Erster Satz:

Wäre meine Schwester Alma am Leben geblieben, hätte ich diesen Ruf ins Jenseits, diese Séance, nie begonnen.

Meine Meinung


Ich find es echt schwierig das Buch und die Geschichte zusammen zu fassen, denn irgendwie ist es verwirrend. Das Buch ist so zusammengestellt das es aus 6 Teilen besteht. Es wird aus den verschiedenen Erzählungen der einzelnen Person die mit der Geschichte zu tun haben. Ich hab auch schon solche Bücher gelesen wo die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkel erzählt wurde, doch so verwirrend wie hier hab ich es echt noch nie gesehen.

Die Geschichte an sich wär sicher interessant, aber ehrlich, ich hab mir mehr versprochen. So viel Okkultes gibts nicht an der Geschichte, find ich. Man hätte aus den Séancen mehr machen können. Und das vermeintliche okkulte Experiment ist irgendwie befremdlich. Schade irgendwie.

Das Ende ist auch nicht so mein Fall, auch wenn es aufgeht am Schluss, doch auch hier ist viel Wirrwarr. Es scheint mir fast so als wollte der Autor auf biegen und brechen eine gespenstisch, mysteriöse und geheimnisvolle Atmosphäre schaffen, doch leider schafft er es eben nicht!  Aber wie sag ich immer wieder? Weniger ist oft mehr.

Fazit

Das Buch kann man sicher lesen aber man verpasst nichts wenn nicht. 


Die verbotene Frau
Ist die Liebe stärker als Kultur und Tradition?

06 März 2010

Inhalt

Verena Wermuth ist eine gebürtige Zürcherin und hatte schon früh Pläne wie ihr Leben auszusehen hat. Sie besuchte die Kunstgewerbeschule und danach machte sie noch eine Ausbildung zur Schaufenstergestalterin. Nach der Prüfung und dem Abschluss machte sie sich auf Reisen rund um die Welt und dass mit ihrer ersten Liebe. Als sie wieder zurück war, beschloss sie ins Tessin zu gehen um da zu leben und zu arbeiten. Ihr reichte das alles nicht und wollte dann selbstständig werden, was sie auch wagte und ihre eigene Boutique eröfnete, wodurch sie viele interessante Menschen kennenlernen durfte. Aber zu der Zeit wurde ihr auch bewusst das sie englisch lernen musste um wirklich weiter zu kommen und so entschied sie sich kurzerhand ihren Laden zu verkaufen und nach Engalnd zu gehen um da englisch lernen zu können. Was sie zu der Zeit nicht wusste war, das von nun an alles anders werden würde, das ihr Leben eine total andere Wendung nehemen würde und ihr Leben nun gezeichnet sein wird durch tiefe Liebe, Fernbeziehung, Geheimnissen, Missverständnisse, und eine andere Kultur, die zwar zauberhaft aber dennoch völlig anders ist als die unsrige.

In ihr Leben trat Khalid. Ein jüngerer Student aus den Vereinigten arabischen Emirate. Sie freunden sich an, sie verlieben sich und irgendwann kam der Tag an dem sie Abschiednehmen mussten. Sie versprachen sich viel zu schreiben und das taten sie auch, bis zu dem Tag an dem Verena in die Heimat von Khalid flog. Und nun began ein auf und ab an Gefühlen, denn das Leben da war so anders, die Mentalität der Araber eine ganz andere als die von uns Schweizern und so verstrickten sie sich in ständige Missverständnisse, Verena wurde geschüttelt von Überraschung, Freude, Wut, Trauer... und es wurde nicht besser. Und doch, sie träumte von einer Heirat, von einem gemeinsamen Leben mit diesem wunderbaren Mann in den sie sich so unsterblich verliebt hatte, doch sie wusste nicht das alles zum scheitern verurteilt war, bis sie das erkannte dauerte es Jahre...

Erster Satz:
Ein feuchtes Gemisch von meeresluft und Kerosin schlägt uns entgegen, als wir von Bord der Maschine gehen.


Meine Meinung

Das Buch ist wirklich gut. Wie ich gesehen habe sind die Meinugen entweder super oder grotten schlecht. Kritisiert wurde vor allem der Schreibstiel. Gut, der mag vielleicht einfach gehalten sein, aber es ist nun mal keine Autorin sondern einfach eine normale Frau, die ihr Leben, ihre Gedanken aufs Papier bringen wollte und für dass find ich es gut. Ich fand es absolut nicht langweilig.

Ja, ich dachte auch oft, wie naiv kann Frau eigentlich sein? Warum soll es grade ihr gelingen die Taditionen zu durchbrechen, den Mann zu ändern oder sich so verändern zu können dass sie sich da anpassen kann? Und doch, ich denke sie wird in dem Mann einen Seelenverwandten getroffen haben, und man kann sich nun mal nicht aussuchen wo die Liebe hinfällt. Wer das behauptet der tut mir leid, denn dieser hat dann wohl seine Liebe seines Lebens noch nicht gefunden. Der Liebe kann man nicht mit dem Verstand beikommen.

Ich fand das Buch interessant, denn es ist schon wahnsinn wie man sich missverstehen kann wenn man aus so gurundsätzlich verschiedenen Tarditionen kommt und man es als selbstverständlich anschaut dass sein eigener Lebensstiel der normale ist. Leider reicht manchmal die grösste Liebe nicht aus um all den Widrigkeiten zu trotzen. Manchmal muss man sich eingestehen das man machtlos ist.  

Ich muss sagen, ich hätte das nicht mal halbsolange mitmachen können das hin und her, das auf und ab, das missverstehen, die Wut und die Verzweiflung. Ich kann gut nachfühlen wie viel Kraft das alles gekostet haben muss. Wie verletzt sie beide gewesen sein müssen wenn der andere wieder mal nicht verstand um was es ging. Wie verzweifelt sie sein mussten zu erkennen das es keinen anderen ausweg geben kann...


Fazit

 Wirklich authentisch und interesant.