Die Geister von Rosehill
Wenn es um mehr als nur Artefakte zu entdecken gibt

05 Mai 2011

Geschichte

Verity ist eine junge, intelligente und hübsche Frau. Erfolgreich in ihrem Job als Archäologin und doch möchte sie sich verändern. Sie schmeisst den Museumsjob hin und sucht sich was abenteuerliches. Da kommt der Anruf ihres Ex grade richtig denn sein Arbeitgeber möchte ne Ausgrabung auf seinem Anwesen, im schottischen Rosehill, beginnen. Und da er nur gutes von Adrian gehört hat, will er sie dabei haben. Mehr will er ihr über die Sache nicht erzählen, dies erfährt sie erst wenn sie sich vorstellen wird. Und so macht sich Verity auf den Weg nach Schottland.

Als sie dann da angekommen ist, und hörte was der alte Professor vor hat, nämlich beweisen das die Neunte Römische Legion, hier halt gemacht hat und nicht eben wie behauptet weiter gen Norden zog, muss sich die junge Archäologin überlegen ob sie das wirklich will, denn das scheint ein Unterfangen zu sein das zum scheitern verurteilt ist. Aber als die ersten groben Untersuchungen mehr zu Tage bringen als das sie sich gedacht hatte, gab sie ihrem Abenteurer- und Archäologenherz nach und stimmte zu. Was sie aber da alles vorfinden würde, damit hätte niemand, sie zu aller letzt, gerechnet, zumal die Wende der kleine Robby von 10 Jahren brachte, er mit seiner Gabe des 2. Gesichts. Auch die Gabe mit Geistern zu kommunizieren hilft weiter, auch wenn Verity erst nicht an das ganze glauben wollte, wird sie schnell eines Besseren belehrt.

Erster Satz:

Es gibt keinen ersichtlichen Grund, weshalb der Bus plötzlich hielt.

Meine Meinung


Der Originaltitel lautet zwar anders, passender zwar zur Aufteilung des Buches, da dies unterteilt wird nicht durch Teil 1 u.s.w sonder durch "Erstes Pferd" / Zweites Pferd".... Aber der Deutsche passt ebenso gut, denn es trifft den Inhalt doch wesentlich besser find ich. Das Cover... es ist zwar schön aber für mich hat das Bild kein Bezug zur Geschichte, jetzt nach dem ich das Buch gelesen habe hätte sicher ein Bild einer schottischen Landschaft mit einem typischen Anwesen besser gepasst oder etwas mit Pferden...

Der Schreibstil ist weiblich. Heisst, verspielt, verträumt... romantisch. Aber ebenso bildlich, denn man sieht förmlich die Landschaft in der die Geschichte spielt, man riecht sie, man fühlt sie. Ich mag die Bücher von ihr wirklich gerne, sie lesen sich leicht und man kann einfach mit träumen ;)

Die Geschichte hat mir gut gefallen. Mariana hat etwas besser abgeschnitten, aber dennoch gefällt mir auch diese Geschichte wirklich gut, das einzige was mich irritiert hat war der Schluss. Er geht einfach viel zu schnell vorbei, im Vergleich zum Rest der Geschichte, was ich sehr schade fand. Fühlte sich so an als müsste die Autorin gleich noch weg und hätte keine Zeit mehr um das Buch richtig fertig zu schreiben. Alles löst sich innert kürzester Zeit auf, und das gab eben den Stern Abzug. Ansonsten ist die Geschichte einfach traumhaft, alles ist dabei was mein Herz begehrt. Eine Ausgrabung, mystisches wie ein Geist, der kleine Junge mit dem 2. Gesicht, Liebe und Intrigen *gg* Muss manchmal auch sein oder nicht? Aber eben auch eine wunderschöne Landschaft. 

Was kann ich zu den Personen sagen...? Die sind mir eigentlich fast alle ans Herz gewachsen. Nicht nur die Protagonisten. Die Charaktere sind alle wieder sehr schön herausgeschrieben worden, von geheimnisvoll attraktiv bis matchomässig arrogant und eifersüchtig, oder liebenswert stur bis herzlich und weich. Sie alle sind einfach genial und passend. Einfach eine Gruppe bei denen man gerne dabei sein wollen würde um das ganze mit ihnen mit zu erleben.


Fazit

Eine abenteuerliche und mystische Ausgräbergeschichte mit einen Schuss Liebe und Intrigen!


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