Lesen ist ...

30 März 2013


... die Liebe zum Buch
... die Liebe zum geschriebenen Wort
... die Liebe zur Geschichte
... die Liebe sich Zeit zu nehmen
... die Liebe sich fallen zu lassen
... die Liebe sich in fremde Welten zu entdecken
... die Liebe zum Detail
... die Liebe zum träumen  
... die Liebe die Zeit zu vergessen

...und noch so vieles mehr...

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Themen-Serie # eBooks - Erste bücherlose Bibliothek

29 März 2013

San Antonio Express News
Ihr denkt das ist Schwachsinn? Hm... gut, über den Sinn lässt sich wirklich streiten aber Leute in einem Landbezirk von Texas, genauer in San Antonio,  haben sich wohl gedacht das dies doch eine super Idee sei und so haben sie sich dran gemacht, eine bücherlose Bibliothek aus dem Boden zu stampfen. 

Die Idee ist eigentlich simpel, die Menschen haben da 2 Möglichkeiten diese Bibliothek zu nutzen. 

1. In dem du mit deinem eigenen eReader Inhalte runter lässt und ausleihst.
2. Du dir ein eReader ausleihst und den eben da so bestückst wie du das willst, nach zwei Wochen werden alle Inhalte darauf automatisch gelöscht, so dass der Leser das Gerät zurückgeben muss.

Das Projekt heisst BiblioTech. Das ganze wurde schon an den dortigen Stadtrad in Auftrag gegeben. Nelson Wolff, der Projekt-Leiter, hat sich von der Biographie Steve Jobs inspirieren lassen und von daher ist es wohl nicht verwunderlich das dass Innenleben dieser BiblioTech eher einem Apple Store ähnelt als einer richtigen Bibliothek. 

©MySanAntonio.com
Angeschafft sollen 10.000 digitale Titel werden, dazu benötigt man mindestens 250.000 $. Es werden aber bei bedarf auch neue dazu kommen. Allerdings ist es damit ja noch nicht getan, denn man brauchtnoch viel mehr! Geplant sind...

① 50 Rechner /Leseplätze
② 100 eReaders zum verleihen und mitnehmen,
③ 25 Laptobs
④ 25 Tablets
⑤ Lesebereiche
⑥ Sitzräume

Das alles fällt ja auch ziemlich ins Geld. Um aber Geld zu sparen wird das ganze in einem Gebäude unter gebracht, welches der Stadt gehört, so kann man schon mal einiges ab sparen. 

Gedacht ist diese Bibliothek für die Wohnvierteln ausserhalb des Stadtzentrums, denn viele Bewohner können sich nicht immer einen Rechner oder einen Internet-Anschluss leisten.Wer aber lieber das ganze auf Papier will, hat die Möglichkeit das Buch auch auszudrucken. Gut, da mag man sich jetzt doch einiges dazu denken, denn dazu gibts ja dann immer noch die Bibliothek.

Wenn es nach den Verantwortlichen geht, soll das Personal auch als Tutoren dienen. 

Aber dennoch bleiben einige Fragen offen wie;
? Urheberrecht
? Verfügbarkeit
? Speichermedien
? Kosten
? Handling
? Bibliotheksangebote außer Medien-Ausleihe…

Ob und wie das ganze funktioniert, wird wohl die Zeit zeigen. Ob man das Angebot anpassen muss, oder man das ganze etwas überdenken sollte oder ob die BiblioTech auch als Wissenschaftliche Bibliothek sich eignet, all das wird sich dann wohl mit der Zeit zeigen. 

 Die Eröffnung soll dann im Herbst dieses Jahres sein! Bin dann mal gespannt wie sich das bewährt. Also, dran bleiben ;)




Montagsfrage - Ist die gestaltung kaufentscheidend?

25 März 2013


Und weiter geht's in dieser Kategorie! Es ist schliesslich schon wieder eine Woche um und Paperthin ist wieder mit einer neugierigen Frage an uns unterwegs. Heute stellt sie folgende...

Welche Rolle spielt die Gestaltung eines Buches bei der Kaufentscheidung? Lässt du dich von einem besonders schönem Cover und liebevollen Details beeinflussen?

Bei mir ist sie nicht wichtig, klar ist es schön wenn ich ein Buch ins Regal stellen kann, als wäre es ein Bild. Aber würde ich mich nur vom Aussehen des Covers leiten lassen, dann wären mir schon sehr viele gute Bücher durch die Lappen gegangen. Was natürlich sich auch mir passiert ist, das ich eher oder 2 mal hin schaue und mir vielleicht ein Buch auch mal in die Hand nehme, auch wenn mit der Autor oder auch der Titel nichts sagen. Aber mehr auch nicht. 

Kaufendscheidend bei mir ist das Gefühl. Wenn ich einfach so mal durch den Buchladen wusle, ohne ein bestimmtes Buch zu wollen, dann schau ich mich mal durch die Auflagen, schau mir Autoren und Titel an, wenn mich eins anspricht dann nehm ich es in die Hand. Dann kann's auf dreierlei Arten weiter gehen, es funkt nicht zwischen mir und dem Buch, dann leg ich es wieder hin und basta, ohne irgendwelche anderen Prüfungen. Fühlt es sich nicht schlecht an, dann schau ich mir mal ganz kurz die ersten paar Sätze der Zusammenfassung an, wenns da nicht nach den 3 ersten Sätzen funkt, dann ist das Buch ebenfalls dazu verdammt weg gelegt und von mir ignoriert zu werden. ODER... ich seh ein Buch, nimm's in die Hand und.... es passt. Dann ist mir auch das Cover und die Zusammenfassung scheiss egal. 

Jo, so sieht's auch ;) Wie ihr seht, ist bei mir das eine Sache der Intuition. Und die Trefferquote ist da bei mir sehr hoch. Da lang ich eigentlich sehr selten daneben. Also warum das ändern wenn's bis jetzt so gut geklappt hat *g* 

Nun denn, bis nächste Woche :D 




Touched #2
Die Schatten der Vergangenheit

24 März 2013


Geschichte

Endlich hat die Angst ein Ende und ich, Remy, kann meine neue Familie geniessen, mein leben ganz "normal" weiter leben und mit Asher meine Zukunft planen. So dachte ich auf alle Fälle, damals als ich das ganze mir Dean hinter mir hatte, wir meine Familie gerettet haben und Asher wohl auf ist. Doch ich hab einmal mehr eine fatale Entscheidung getroffen, ich liess mich leiten von der Sehnsucht eine Familie zu haben, die Wahrheit über mich raus zu finden, und warum meine Mutter von ihrem Vater weg gerannt ist. Also machte ich mich auf die Suche nach ihm, denn auf einer der Nachrichten verriet mir meine Mutter, wie ich Kontakt zu ihm aufnehmen kann. Tja, ich hätte dann wohl lieber auf Asher und Gabriel hören sollen, denn der Höllentrip fing erst an... 

Erster Satz: 

Track Zwei auf Ramy O'Malleys iPod



Meine Meinung


Das Cover ist natürlich passend zum ersten Teil gestaltet, wieder sieht man ein Mädchengesicht, dieses mal von vorn, zwar kann ich mir Ramy nur selten mit so einem entspannten Gesicht vorstellen, vor allem jetzt im 2. Teil, auch das leise Lächeln auf den Lippen hat wohl eher Seltenheitswert. Während aber der erste Band Rot ist, ist dieser Meergrün. Auch wunderschön mit floralen Mustern. Der Sub-Titel hat sich mir zwar nicht ganz so erschlossen, aber egal, im weitesten Sinne passt er. 

Der Schreibstil von Corrine Jackson ist gewohnt jugendlich, heisst, wenn man Teens in dem Alter zu hört wie die quatschen, kommt sie dem ganzen ziemlich nahe. Er liest sich flüssig und trotz der ganzen Gewalt ist es dennoch ab und an ganz witzig, das brauchts zur Auflockeung! Es macht einfach Spass sich wieder in die Abenteuer von Ramy und Asher, und auch Gariel, entführen zu lassen. 

Die Autorin führt die Geschichte eigentlich fast genau da weiter wo der erste Teil geendet hat, vielleicht mit paar Wochen Unterbruch. Ramy hat sich erholt, ihre Familie ist wieder in Sicherheit und sie übt mit Asher und dessen Bruder, nur für den Fall der Fälle. Viele Fragen sind noch nicht geklärt, neue kamen hinzu und in der Hoffnung diese endlich beantwortet zu bekommen will sie ihren Grossvater suchen und ihn dann auch treffen. Ihr Wunsch endlich mehr über sich, ihre Mutter, Grossmutter und die ganzen Heilerinnengeschichte zu erfahren, treibt sie an. Sie ist also auf der Suche nach sich Selbst. Nach einem Weg wie sie weiter machen kann. Doch Ahser und sein Bruder finden das gar keine gute Idee, auch wenn Remy da vielleicht, aber wirklich nur vielleicht, endlich etwas über ein Heilmittel rausfinden könnte, das Asher und Seinesgleichen, Heilung bringen könnte. 

Heimlich macht sich also Ramy daran den Grossvater ausfindig zu machen, und entscheidet sich dann, zu ihm zu fliegen. Als sie dann bei ihm ankommt ist sie vorsichtig, das Vertrauen muss er sich erst noch verdienen aber mit seiner herzlichen Art hat er Ramy schnell im Sack. Sie lernt andere Heilerinnen kennen und erfährt da wie anderes sie wirklich ist. Als sie schon die Hoffnung hatte das diese Entscheidung die richtige war, beginnt ihr Grossvater Dinge von ihr zu Verlagen von denen sie nichts hören will. Dennoch fühlt sie sich so sicher das sie sich leichtsinnig verhält und gerät prompt in einen Hinterhalt, wird mit Ahser von Beschützern entführt und wird gefoltert. Als die Beschützer nicht das bekommen was sie wollen, töten sie Asher! Doch wer hat sie verraten? Sie haben doch so aufgepasst...? 

Ramy schwört Rache, nur deswegen hält sie die Tagelange Folter aus... Wird sie sich aus dem Folterkeller befreien können? Wird sie raus finden wer hinter diesem Verrat steckt? Keiner wusste so sie war, ausser... Gabriel...

Ich dachte die Geschichte könne nicht noch spannender werden, doch die Autorin hat es geschafft die Geschichte rasant weiter zu führen. Nicht nur was das Tempo angeht sondern auch die Spannung wurde bis zum Schluss oben gehalten. Die Gewalt nimmt zu, was man sich kaum vorstellen kann. Es schnürt einem förmlich die Kehle zu, das Herz schlägt schwer und schnell, man begreift es selber nicht und bewundert Remy aufs neue, wie stark sie doch trotz, oder gerade deswegen, geworden ist. Dean hat sie nicht brechen können und all die Strategien die sie sich damals angeeignet hat, kommen ihr jetzt zu Gute.

Für Ramy wird es sehr schwer, während sie sich im ersten Band "nur" gehen die Gewalt wehren musste, muss sie jetzt auch gegen Verrat ankämpfen, was auf irgend eine Art genau so schlimm ist wie die Gewalt die sie erleben muss, denn körperliche Schmerzen vergehen, Wunden und Verletzungen kann sie heilen doch Vertrauen und psychischer Schmerz, das kann auch Ramy nicht einfach heilen. Sie weiss einfach nicht mehr was sie denken soll, wem kann sie noch vertrauen, auf wessen Hilfe kann sie noch zählen? Ist sie alleine nicht besser dran? Diese und viele Fragen stellen sich ihr, wie auch immer sie sich entscheidet, sie ist die Verlierern.

Ramy muss aufpassen das sie nicht bitter wird. Durch all ihre Wut und Enttäuschung will sie Rache. Ihr ganzes Leben scheint zerbrochen zu sein und sie weiss einfach nicht wie es weiter gehen soll. Den ein leben ohne Asher kann udn will sie sich einfach nicht vorstellen. Denn Asher, er ist ihr Fels in der Brandung. 

Asher ist der Starke und der Sanfte, er steht ihr bei und zusammen mit seinem Bruder helfen sie Ramy für den Fall der Fälle bereit zu sein. Gabriel, der ältere Bruder, ist zwar gar nicht gut auf Ramy zu sprechen, nicht nur weil sie eine Heilerin ist, sondern vor allem ... ach, keine Ahnung er ist einfach arrogant. Auch wenn das, wie bei vielen anderen Teens eher eine Maske zum Schutz ist, als wirklich ein Charakterzug.

Ich bin jetzt traurig, das Buch ist fertig, ausgelesen und es geht sicher noch einige Monate bis dann das Finale zum lesen parat ist. Keine Ahnung wann der 3. Teil raus kommt aber ich hoffe noch dieses Jahr. Ich freie mich auf alle Fälle, ich will doch wissen wie es ausgeht, denn dieser Schluss hat mir den Atem genommen... 

Meine Lieblingstelle:

"Dusel, ich? Wieso das?"
"Tsss. Gabriel. er ist so süss, wie er auf dich aufpasst!"
"Ja, da wird einem ganz übel", bemerkt Delia trocken.


Fazit

Rasante Fortsetzung, spannend und überraschend!






Startschuss: Simone Keils Blogtour - Corvidae

23 März 2013


Heute habe ich die Ehre die Blogtour zu Simone Keils Buch Corvidae zu eröffnen. Blogtouren sind bei uns zwar inzwischen schon etwas bekannter als noch letztes Jahr aber sie greifen immer mehr um sich was ich nicht nur toll für uns Blogger finde sondern nicht nur uns sondern auch den Autoren neue Möglichkeiten eröffnet. Man kommt so näher zusammen. Man erfährt als Leser sicher mehr oder anderes vom Autor und dessen Buch als wenn man die üblichen Infos von Verlagen bekommt, auch ist der Austausch näher und auch der Autor bekommt besseren Einblick ins Leserherz.

Nun darf ich euch aber erst mal die Autorin vorstellen die diese Blogtour ins Leben gerufen hat, um uns ihr Buch näher zu bringen.

Was gibt es über die Autorin zu sagen..?

Ihr Name ist Simone Keil, sie schreibt und ist 42. Was sie sonst noch neben dem schreiben tut fragt ihr euch?
Meist sitze am Schreibtisch und tippe, oder ich sitze am Schreibtisch und recherchiere, oder ich sitze am Schreibtisch und facebooke oder maile. Ansonsten gehe ich meinem Brotjob nach, lese natürlich gerne, soweit es meine Zeit zulässt, sehe mir Filme an, und gehe gerne mit meinem Hund spazieren, was unheimlich gut ist, um den Kopf frei zu bekommen oder Ideen zu sortieren. 
Und so langweilig wie Simone denkt ist das doch gar nicht, auch wenn alles doch sehr normal scheint, aber das macht es ja nicht langweilig, im Gegenteil, ist doch der Prozess des Schreibens und der damit verbundenen Handlungen sehr abwechslungsreich.Von daher gehen wir doch gleich mal zum Thema schreiben über und fragen mal nach wie die Autorin dazu denkt, schliesslich geht es ja hier um sie.
Von LeserInnen wird man als Autorin oft gefragt, woher man seine Ideen bekommt. Tja, ich weiß es nicht. Ich suche nicht danach, sie finden mich. Genauer gesagt, sind es die Figuren, die mich finden und so lange nerven, bis ich mich geschlagen gebe und aufschreibe, was sie zu erzählen haben. Im Falle von Corvidæ war das Cat, die solange in meinem Kopf herum gebspukt ist, bis ihre Geschichte immer klarer vor mir stand.
Aha... das klingt ja ganz interessant, sie lässt sich finden. Also nichts mit Plot und strukturierte Notizen oder so, sondern Frau wartet ab und schaut was die Figur dann von ihr will, was sie ihr erzählt, also sieht sie sich wohl eher als Vermittlern zwischen ihren Figuren und uns Lesern. 
Es gibt SchreiberInnen, die an einen Roman sehr rational heran gehen, die plotten und planen. Das trifft auf mich nicht zu, ich bin eher das personifizierte Chaos, ich vergesse die Namen meiner ProtagonistInnen und verliere Dateien auf meinem PC (die Dinger suchen sich wirklich selbstständig immer mal wieder neue Speicherplätze oder benennen sich einfach um ^^), nichts desto trotz, fügen sich die Geschichten am Ende immer zusammen. Was natürlich mit absoluter Sicherheit daran liegt, dass es die Figuren selbst sind, die ihre Geschichte erzählen. Ich steuere nur die Tippfinger bei. 
Wie das dann aussieht kann die Simone Keil uns hier ganz toll erzählen...
Im Laufe des Schreibens von Corvidæ kam eine Figur hinzu, die irgendwann mehr wurde, als ein Protagonist. Vorak Tyr Hjálmarr der Dritte, den ich liebevoll Waldi nenne, was er allerdings gar nicht gerne hört. Vorak ist ein Baumgeist. Klein, wie Baumgeister nun einmal sind, mit einem Bäuchlein, das er seiner Vorliebe für Mon Cherie zu verdanken hat. Er ist wahnsinnig anstrengend, frech und nervig, aber wenn man sein Gemecker ignoriert und immer einen Mon Cherie Vorrat im Haus hat, dann ist er der beste Freund, den man sich wünschen kann. Er hat mich, nach seinem Auftauchen in der Geschichte, durch den restlichen Roman begleitet. Auch wenn seine Rolle im Buch relativ klein ist, war er beim Schreiben immer an meiner Seite und wir haben uns den ein oder anderen verbalen Schlagabtausch geliefert. Beim Tippen saß er auf meiner Schulter, unter dem Tisch oder auf der Tastatur. Manchmal saß er schon früh morgens in meinem Bett und hat mich Gennervt, noch bevor ich überhaupt die Augen aufgemacht hatte. Das waren dann so Momente, wo ich ihm am liebsten den Hals umgedreht hätte, aber er hat mir geholfen (neben anderen realen Menschen, die nicht ansatzweise so Nerving, dafür aber wahnsinnig lieb und geduldig waren), die Geschichte zu Papier zu bringen. 
Das klingt alles so lockig flockig! Aber da denkt der wehrte Leser total falsch, auch wenn die Geschichte mit dem Baumgeist so rüber kommt... Es ist alles andere als einfach.

Das Schwierige am Schreiben von Romanen ist nicht, Ideen zu finden oder Figuren, das Schwierige daran ist durchzuhalten, sich nicht ablenken zu lassen (hallo Facebook :D) und weiter zu machen, auch wenn man keine Lust hat, Kopfschmerzen, oder gerade lieber in klebrigem Weltschmerz baden möchte. Dazu braucht man ziemlich große Portionen Ehrgeiz und Disziplin. Leider bin ich mit beidem nicht gerade en Masse gesegnet, aber ich habe etwas, das das Defizit ausgleicht: Gute Freunde, die mich aushalten und wenn nötig aufbauen oder in den Hintern treten. Dafür ein dickes, fettes Dankeschön! Ihr wisst schon, wen ich meine.

Wenn es aber doch so schwierig ist, was treibt die Autorin denn an weiter zu machen?
Das Zweite, was mich weiter machen lässt, sind die Rückmeldungen von LeserInnen. Die müssen nicht einmal positiv sein, ich freue mich über jede Form von Kritik, denn wenn jemand Kritik anbringt (sei es positive oder negative), dann hat er/sie sich mit dem Buch beschäftigen und die Geschichte ist nicht spurlos an ihm/ihr vorüber gegangen. Und das ist das tollste Kompliment, das man sich als Schreinerin wünschen kann: Dass die LeserInnen sich unterhalten gefühlt haben und vielleicht auch noch nach der Lektüre an die Geschichte zurück denken. Wer sich für verbales Schlammcatchen interessiert, der kann die gesammelten Dialoge von Waldi und mir hier nachlesen. Viel Spaß damit! 

Nach dem wir nun etwas mehr über die Autorin Simone Keil erfahren haben möchte ich zum Start dieser Blogtour nun auch noch kurz das Buch vorstellen um das es schliesslich geht... Ich hab es vor kurzem gelesen und war begeistert! 

Klick aufs Bild um zu meiner Rezi zu gelangen
Corvidae ist eine Fantasygeschichte der etwas anderen Art. Während die Geschichte die typischen Fantastelemente bedient, liegt sie jenseits des Mainstreams.

Die Geschichte ist so fantastisch und spielt auf verschiedenen Ebenden (emotionalen, psychischen, philosophischen und spirituellen). Und wie man sich denken kann ist es eine sehr anspruchsvolle. Mich hat das Buch wirklich sehr tief in die verschiedenen ebenen entführt, sie hat mich begeistert, verwirrt, verunsichert und doch ist sie so stimmig. 

Die Geschichte dreht sich um 2 Schwestern, die sich lange nicht mehr gesehen haben. Sie müssen eine Entscheidung treffen die sie früher schon entzweit hat aber nun müssen sie sich entscheiden, länger aufschieben geht nicht. Doch bevor sie sich dieser stellen wollen sie sich noch mal auf Erinnerungtour begeben und planen einen Spaziergang zu der Stelle wo sie als Kind immer gespielt haben, doch geraten sie in einen Sturm und verlaufen sich und können sich grade noch in einem kleinen Dorf retten. Doch alles scheint da ganz anderes zu laufen wie es normalerweise tut, die Zeit scheint da stehen geblieben zu sein. Auch die Menschen sind irgendwie eigenartig und was komisch ist, sie vergessen. Sie vergessen woher sie kamen, wann sie hier eingetroffen sind, das sie überhaupt mal wo anders lebten! Doch die eine Schwester, Cat, spürt das etwas nicht stimmt und macht sich auf die Suche. Die Suche nach der Wahrheit, nach der Zeit der Realität und vor allem, auf die Suche nach sich selber. Und während der Suche trifft sie auf Menschen, Wesen und Situationen, in denen sie sich immer wieder von neuem fragen muss wie sie sich nun entscheiden soll. 

Es ist eine Geschichte die einen packt, ausspuckt und wieder neu zusammen setzt. Man verfällt in Gedanken die einen nicht mehr los lassen, mich lassen sie bis heute noch nicht los, ich muss immer wieder daran denken was mich da im Buch angeschrieben hat. es war zwar nichts neues, aber so gut verpackt das es einen irgendwo ganz tief drin berührt und eine Saite anklingen lässt die laaaaange nachschwingt.

Es ist sicher ein Buch das nicht für jederman/frau gedacht ist. Und vor allem denke ich, liest es nicht jeder gleich oder kommt auf den selben Schluss. Aber es ist mehr als nur empfehlenswert es ist jetzt schon eins der Highlight für mich dieses Buchjahres. 

Und nun wünsche ich euch auf der Weiteren Blogtour viel Spass und viele interessante Infos zum Buch. 


Daten und Link zu den nachfolgenden Beiträgen:
24.03.2013 Marny, Fantastische Bücherwelt
26.03.2013 Julia, Julis Leseecke
28.03.2013 Andrea, Fantastische Lesetipps
30.03.2013 Hanne, Book Lounge-Lesegenuss
31.03.2013 Biggi, Bibliothek der vergessenen Bücher

 

Die schweizerische Buchlandschaft... # Umsatz

21 März 2013

... kein Buch mit 7 Siegeln mehr. Nun ja, wenigstens was die Deutschweiz betrifft. Seid ich blogge suche ich jedes Jahr Infos zum Buchmarkt, doch leider konnte ich immer nur für Deutschland und so Fakten und Zahlen finden, für die Schweiz, nichts. Aber genau dieses Land interessiert mich vor allem, schliesslich wohne ich ja hier. Und so war ich überrascht als ich dann doch was fand! Ja, wirklich, und zwar fürs Jahr 2012. Die SBVV kann endlich Zahlen für die Deutschweiz liefern. Dieser Marktreport wird nun jährlich in Zusammenarbeit mit Media Control publiziert.

Nun, was gibts denn jetzt nun über das deutsch-schweizerische Buchjahr 2012 zu erzählen? Gut, dann werde ich mal die Zahlen und Fakten studieren...

Der Umsatz:
Letztes Jahr wurden im schweiz. Buchhandel rund 1 Milliarde Franken umgesetzt. Das sind ca. 818.914.000 €. Jedoch fallen da nur 880 Millionen auf Einkäufe in der Schweiz. Davon werden rund 3/4 in der deutschsprachigen Schweiz eingenommen.

Leider sank auch letztes Jahr der Umsatz. aber nicht mehr so massiv wie die letzten 4 Jahre zuvor. Das Ergebnis für 2012 ist fast ausgeglichen, heisst, es gab nur ein knappes Minus (1.1%). Doch wenn man den Umsatz seit 2007 betrachtet ergibt das bis heute einen Umsatzverlust von insgesamt 12.2%. Was doch erheblich ist, wie ich finde. Doch wie es scheint erholt sich der Markt etwas, nicht zuletzt weil die Bücher vielleicht etwas günstiger geworden sind.

Um das bildlich noch etwas hervor zu heben hab ich ein Diagramm erstellt. 



Gemäss den Erhebungen von Media Control:
...beträgt der Anteil des Sortimentsbuchhandels(stationär und E-Commerce, inkl. ausländische Online-Buchhändler, die in die Schweiz liefern) am gesamten Deutschschweizer Buchumsatz rund 410 Millionen.

Dies ist im Vergleich zu Deutschland natürlich geradezu nichts, denn der Umsatz des Sortimentsbuchhandels beträgt da satte 5.2 Milliarden. Sogar Österreich kommt auf mehr, wenn auch nur knapp. Da sind es 450 Millionen.

Gewisse Umsätze wurden aber von Media Control nicht berücksichtigt. Darunter fallen z.B. Lieferungen an Schulen wie Bibliotheken, wie Papeteriewaren oder auch DVDs und auch der Direktvertrieb von Büchern durch Verlage. Dies ergibt dann eine Differenz von 250 Millionen zwischen Gesamtmarkt der Deutschweiz und Anzahl Sortimentsbuchhandel.

Nun denn, hoffen wir auf 2013 und dass der Umsatz wieder weiter steigt, vielleicht kommen ja die eBooks mehr zum Zug ;) Auf alle Fälle wäre es schön wenn mal die Kurve wieder etwas ansteigen würde.

Themen-Serie # eBooks - Umfrage der Bitkom zur beliebtheit des eBooks

20 März 2013

Die Bitkom war auch neugierig und so hat sie eine Umfrage in Auftraggegeben die das Marktforschungsinstitut ARIS gestartet hat, wo sie 1.007 Leute ab 14 Jahren gefragt haben was sie denn nun bevorzugen. 

Was sich nicht nur bei meiner bescheidenen Umfrage ergeben hat, bestätigt auch diese repräsantive Umfrage, es lesen doch mehr Leute eBooks als man das so denken mag, wenn man sich so den Tenor anhört. 

Gefragt wurde konkret:
Bevorzugen Sie analoge bzw. physische Medienträger oder digitale und online verfügbare Inhalte? 
Bevorzugen Sie normale Bücher oder E-Books?


Und das war dass Ergebnis...

Am beliebtesten sind eBook bei den 14-29 jährigen. Laut Umfrage. (25%) 
Dicht gefolgt von der Altersgruppe der 30-49 jährigen. (24%)
Bei den Leuten zwischen 50-69 Jahren sind es immer hin noch 16% und bei den noch älteren Semestern finden wir dann noch ganz 5% die eBooks bevorzugen, da diese Altersgruppe nur noch wenig das Internet nutzen. (37%)

Was lernen wir also daraus?

* 18% lesen lieber eBooks - in Zahlen 12.6 Millionen
* Es sind vor allem die Jüngeren und die der mittleren Jahrgänge die sich mit dem digitalen Buch anfreunden und es auch gerne verwenden
* Somit liest fast jeder 5. eBooks


 

Carlsen Verlag GmbH mit 2 neuen digitalen Labels am Start

19 März 2013

Der Carlsen Verlag startet 2 neue digitale Labels. Und diesbezüglich suchen sie die Erfolgsautoren von morgen!

Allgemein gibt es folgendes zu sagen:
Mit Impress und Instant Books bietet Carlsen seinen Autoren einen hohen Qualitätsstandard sowie die Möglichkeit, innovative Texte zu vermarkten. Quelle: Carlsen Verlag


impress: 
Bei diesem Label geht es um fantastische Liebesgeschichten. Gefühlvoll, aber auch mitreissende Geschichten sind hier gefragt und das im Bereich All Age Fantasy Der besondere Schwerpunkt sollte auf "Romantasy", wie auch "Paranormal Romence" liegen.

Dazu sucht der Verlag überzeugende Manuskripte. Egal ob du jetzt Kurzgeschichten schreibst, Romane oder vielleicht sogar an einer Serie arbeitest. Du solltest einfach über 18 Jahre alt sein. Wir bieten dir im Gegenzug bis zu 50% vom Nettoerlös, eine Vorauszahlung und Blogmarketing!

Interessiert? Dann gibts hier noch etwas mehr zu erfahren!


Instant Books:
Bei diesem Label werden Autoren gesucht. Auch hier werden wieder vielersprechende Manuskripte gesucht. Du schreibst im Genre "Thrill" und "Romance". Sie sind süffig und haben Tempo? Und deine Geschichten richten sich vor allem an Erwachsene?

Dann freut sich der Verlag über deine Einsendung, auch hier ist egal ob es sich um Kurzgeschichten, Romane oder gar Serien handelt. Du solltest einfach über 18 Jahre alt sein. Der Verlag bieten dir im Gegenzug bis zu 50% vom Nettoerlös, eine Vorauszahlung und Blogmarketing!

Du bist interessiert? Dann schau dich hier noch um, da findest du noch mehr Infos ;)



Also, ich hoffe es fühlen sich nun einige angesprochen und wollen ihr Glück versuchen. All jenen wünsche ich viel Glück!

Montagsfrage - Verschenkst du Bücher?

18 März 2013


Auch heute geht es wieder um eine Frage, rund um das Thema Bücher und lesen. Paperthin ist neugierig und will von uns folgendes wissen...

Verschenkst du gerne Bücher? Welches war das letzte Buch, das du verschenkt hast?

Also Grundsätzlich kann ich diese Frage mit JA beantworten. Doch leider gibts es in meinem Umfeld nicht viele Leute die so viel und gerne lesen wie ich. Und doch gibt ab und an die Möglichkeit jemanden bewusst zu beschenken. Denn, wen ich schon Bücher verschenke, dann sicher solche, von denen ich weiss das sie dem betreffenden auch gefallen (könnten). Heisst, das es nicht immer eine Buch ist, welches auch mir gefällt.

Der letzte den ich also beschenkt habe war mein Mann. Er liest auch sehr gerne, aber halt anders als ich. Auch die Themen die ihn interessieren sind andere, meisten. Aber da ich wusste das er auf ein bestimmtes Buch wartet, war klar welches ich ihm hole, dazu wurde ich auf ein Buch aufmerksam von dem ich genau wusste, das er sich sehr drüber freuen würde.

Da war zum einen ein Roman, und zwar ...

Schatzi hatte schon alle vorhergehenden gelesen und ich wusste er fand diese reihe ganz gut, also war mir klar, dass bekommt er dann auch ;) Das war für mich eigentlich kein Kunststück, denn ich wusste ja schon das es ihm gefällt.

Zusammenfassung:
Tief vergraben schlummert die Wahrheit.

Das Zimmer ist ein Trümmerhaufen, die junge Frau grausam zugerichtet. Um Hilfe hatte sie nicht rufen können – stumm, wie sie war. Neben der Leiche findet man ihren Mörder, blutverschmiert: Jerome Monk wurde nicht nur wegen seiner hünenhaften Gestalt von allen gefürchtet. Schon lange steht er im Verdacht, drei junge Frauen entführt zu haben. Als er nun alle vier Morde gesteht, ist niemand überrascht. Doch Monk weigert sich zu verraten, wo er die Leichen vergraben hat. Auch der Einsatz des forensischen Anthropologen, Dr. David Hunter, bringt keine neuen Erkenntnisse.

Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Zuchthaus. Panik befällt die Anwohner der Gegend. David Hunter versucht, Monk zu stoppen. Doch der kennt sich in der nebligen Einsamkeit des Dartmoors besser aus als jeder andere ... Quelle: Rowohlt

Beim 2. Buch handelte es sich um ein Sachbuch, da war ich mir nicht ganz so sicher, aber da mein nicht nur Berufsbedingt solche Bücher gerne liest, war ich halbwegs auf der sicheren Seite. aber aber dennoch fast so gespannt beim Auspacken wie er *gg* Aber ich hatte auch mit diesem Buch ein guten Griff getan denn er fand es wirklich sher gut.

Zusammenfassung:
Es ist besser, wenn Sie krank sind - für unser Gesundheitssystem. Zur Not werden Sie für krank erklärt. 

 Millionen Menschen in Deutschland werden falsch behandelt. Und zwar systematisch. Besondern auf dem Gebiet der Präventivmedizin und der großen Erkrankungen, von Herz-Kreislauf über Diabetes und sogar bei Krebs, setzen sich immer mehr nutzlose Medikamente und Therapien durch, die durch ihre Nebenwirkungen in erster Linie erheblich schaden. 

 Der Heidelberger Arzt Gunter Frank zeigt, wie an den verschiedenen Stellen des Medizinbetriebs Gier, Ideologien und Inkompetenz die Regeln guter Medizin verdrängen. Die Rechnung bezahlt der Patient - mit Schmerz, Leid und viel zu oft mit seinem Leben. 

 Obwohl viele Ärzte und Pflegekräfte ihr Bestes geben, sorgen andererseits perfide Mechanismen unseres Gesundheitssystems dafür, dass sich schlechte Medizin immer häufiger durchsetzt. Statt uns vor Fehldiagnosen, schädlichen Therapien und Medikamenten sowie falscher Vorsorge zu schützen, profitieren die Verantwortlichen an den medizinischen Hochschulen und in der Industrie von den millionenfachen Fehlbehandlungen. Quelle: Random House

Wer das nächste mal dran ist, das wird sich zeigen, und vor allem, wann *g* Aber ich werde weiter Bücher verschenken ;)


Und Gott sprach: Wir müssen reden!
Wenn Gott hilfe braucht...

16 März 2013

Geschichte

Mein Leben ist grade ziemlich bescheiden, bin frisch geschieden, sitze ich in einer kleinen Wohnung, meine Praxis läuft auch gar nicht mehr so gut. Ja gut, gar nicht. Und Geld wird auch mehr als nur knapp, dann bekomme ich vom Neuen meiner Ex eine verpasst und ich liege mit ner kaputten Nase im Krankenhaus. Als wäre das nicht genug, mach meine Ex mir ein Unmoralisches Angebot, welches ich natürlich ausschlage und als Danke werde ich auf die Strasse gesetzt, denn... die Wohnung und die Praxis gehören ihr. Und da ich keine Miete mehr zahlen kann, und ich eben nicht auf ihr Angebot eingegangen bin, steh ich jetzt da mit ein paar Sachen in der Taschen und muss mich überwinden meinen Bruder zu kontaktieren... 

Naja, als wär das nicht genug, lerne ich im Krankenhaus einen Mann kennen der meine Hilfe in Anspruchnehmen will. Warum nicht, habe ja sonst keine Termine mehr, also warum das grosszügige Angebot nicht annehmen, Geld stinkt ja bekanntlich nicht! Und es ist ja nicht so, das ich davon zu viel hätte. Nur so ein Klient wie der meine kam mir bis jetzt nie unter die Augen, denn er behauptet nicht nur das er mit Gott sprechen kann, ne, davon gibt es ja viele, er IST Gott. Er ist wirklich davon überzeigt das ER es ist. Na, auf die Geschichte bin ich ja mal gespannt...

Ach ja, ich bin Jakob Jakobi, Psychologe. Ich helfe eigentlich anderen Menschen, nur zu Zeit könnte ich selber welche gebrauchen.

Erster Satz:
Mitten in der Nacht steht meine Exfrau vor der Tür.



Meine Meinung

Das Buch hab ich dem Rowohlt-Verlag zu verdanken und ich bedanke mich herzlich bei diesem, denn es war einfach nicht nur amüsant sondern auch sehr anregend. Einige bringt einem wirklich zum grübeln.

Titel und Cover passen, denn es ist zwar dramatisch aber eben mit viel Humor. Ich persönlich finde es gut hat mal das Cover gezeichnet und nicht mir einem Foto versehen worden. Und das Bild ist nicht aus dem Zusammenhalt gerissen sondern spiegelt eine Situation im Buch wider. 

Ich kannte den Autor nicht, hab zwar seine anderen 3 Büchern auf dem Wunschzettel aber bis jetzt hab ich es nicht geschafft ein Buch von ihm zu lesen, aber das werde ich sicher irgendwann nachholen, denn der Schreibstil ist wirklich locker, flüssig aber wie schon gesagt, sehr witzig. Trotz aller Dramatik kann er witzig sein ohne das es Fehl am Platz scheint. Manchmal sind dramatische Situationen Uhrkomisch. Ist euch sicher auch schon mal passiert das ihr in einer Situation gelacht habt, Witzte gerissen habt obwohl die Situation nicht grade Lustig war. einfach um der ganzen Sache die Spannung zu nehmen.  Und hier ist das nicht anders. Und manchmal muss man auch über sich selber Lachen können, finde ich.

Die Geschichte ist eigentlich eine einfache, oberflächlich gesehen. Jakob Jackobi ist Therapeut, der grade nichts zu tun hat, denn wer geht schon in eine Therapie wenn der Therapeut selber geschieden wurde? Und selber irgendwie grade nicht auf der Höhe ist? Eben, keiner... Bis auf Abel Baumann, GOTT höchst persönlich, der er ist es, der Jackob bittet ihm zu helfen. Denn ihm gehts nicht gut, er wird immer schwächer. Er weiss nicht genau warum aber er hat eine Vermutung. Jackob gibt sich ein Ruck und nimmt Abel unter seine Fittiche und verbringt einige Zeit mit ihm. Und während er so seine Zeit mit ihm verbringt kommt auch er ins grübeln. Es der Patient nicht einfach psychotisch? Schizophren oder vielleicht doch Narzist? Oder ist es wirklich GOTT? Wenn ja, wie soll er das beweisen. 

Nebst dieser verzwickten Sache gibts es auch noch andere Probleme die ihn grade beschäftigen, wie seine Ex, sein Bruder und seine Mutter. Er denkt sich das vieles vielleicht anders gelaufen wäre wenn es ihm gar nicht geben würde,  und kann er so Abel wirklich helfen, oder ist es eher so, das Abel Jackob hilft? Denn langsam verändert sich Jakobs Gefühl und Ansicht bezüglich Abel. Kann es sein das er wirklich Gott ist? Wie kann man sich denn da sicher sein, ohne irgendwelche Beweise? Und wenn er ihm Beweise liefern würde, würde er diese als solche Anerkennen? Oder ist er doch einfach nur ein kranker Mann der einige gute Tricks auf Lager hat?

Eine Lieblingstelle: S. 86
"Wobei die Probleme schon länger schwelen. ich habe es nur nicht gemerkt. Das lag wohl daran, dass alles völlig harmlos anfing. Millionen von Jahren passierte auf der Erde praktisch ... Nichts. Es gab nicht die geringste Innovation. Lag sicher auch daran, dass die ersten Menschen ziemliche Doofnüsse waren. Für die Erfindung des Faustkeils haben die Torfnasen sechshunderttausend Jahre gebraucht. Dass musst du dir mal vorstellen! Ich dachte also, ich tue meinen Schäfchen was gutes und spendiere ihnen ein paar Erfindungen: Pfeil und Bogen, Kleidung, den Feuerstein und das Rad. All das natürlich im laufe einiger Jahrtausende, ich wollte die Menschen ja nicht überfordern." Abel streicht sich über den Dreitagebart. "Ich gebe zu, ein wenig Egoismus war auch im Spiel. Es ist wahnsinnig öde, Leuten zuzusehen, die sich keinen Millimeter weiterentwickeln.


Ich fand die Geschichte wirklich spannend, was wenn ich jemand vor mir hätte der behauptet Gott zu sein? Klar, ich würde dem sicher nicht glauben. Ich würde genau so denken, der hat irgend ein Problem. Auch wenn er mir gewisse Dinge sagen kann die man so nicht auf Anhieb weiss. Oder wenn er ein paar Kunststückchen vollbringen würde, ist dass ein Beweis? Oder anders rum, was würden wir als Beweis gelten lassen? Hans Rath hat mit dem Buch uns nicht nur eine unterhaltsame Geschichte geschenkt, sondern auch etwas, das so manchen beschäftigt. Sei das jetzt auf der religiösen Ebene oder rein Philosophisch.

Fazit

Eine wirklich amüsante Geschichte um das Leben an sich und um die Existenz Gottes.



Die neue Blogeigene Challenge ist da - Endlich!

15 März 2013

So ihr Lieben, 

viele von euch haben mich ja das letzte mal gefragt, als die Wälzer-Challenge zu ende war, ob ich wieder eine ins Leben rufe. Und ich hab euch ja eine versprichen. Leider ging es etwas länger, wollte eigentlich schon lange gestartet haben, aber irgendwie lief es nich so wie ich wollte. Dann als ich dann endlich Zeit hatte, da waren schon die meisten Blog online mit ihrer, und etwas nachmachen, oder zu ähnliches wollte ich nun auch nicht, also gings ans überlegen, und nach dem ich die Themen-Serie angefangen hatte wars klar was für eine Challenge ich starten werde.

Mir ist klar das es nicht so viele Teilnehmer geben wird wie die letzten beiden male, da war die beteiligung ja wirklich toll! Aber es da es grade passt, dazu hab ich noch keine gleiche Challenge entdeckt auf all den Blogs die ich immer mal wieder besuche. Also hoffe ich, es ist wirklich etwas neues für euch.


Themen-Serie # eBooks - Der Markt wächst

14 März 2013

Und doch liegen wir hier in Europa noch weit hinter den USA.

Denn nach neuesten media control Marktkennzahlen wurden 2012 in Deutschland rund 12,3 Millionen E-Books kostenpflichtig heruntergeladen. Das sind zwar mehr als 2.5 Mal so viel wie 2011, als 4,9 Millionen E-Book-Käufe verzeichnet wurden.

© media control


E-Books gewinnen demnach an immer grösserer Beliebtheit, doch ist der Markanzteil immer noch verschwindend klein mit seinen grade mal 2%. Aber überraschenderweise wurde nicht nur das 1%-Minus von Hardcover und Taschenbuch kompensierten, sondern verhalfen dem Gesamtmarkt 2012 sogar zu einem leichten Plus von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.


Das Weihnachtgeschäft spielte auch 2011 den eBooks in die Taschen, denn mit 5,8 Millionen Käufen wurde fast die Hälfte des Jahresabsatzes im vierten Quartal erzielt. Und während die Verkaufszahlen in die Höhe schossen, sank der der Durschnittspspreis dafür um 1 Euro. 2011 mussten wir noch im Schnitt 9.56 € für ein eBook berappen, so warens 2012 eben nur noch 8.61€.

Dazu Ulrike Altig, Geschäftsführerin media control:
 „Die E-Book-Marktdaten 2012 bestätigen nicht nur unsere Prognose zur Frankfurter Buchmesse, sondern sind auch ein Beleg für das steigende digitale Engagement seitens Verlagen und Händlern. Ob „Shades of Grey“, Nele-Neuhaus-Krimi oder Ken-Follett-Roman: Dank eines immer differenzierteren Angebots, leistungsfähiger Lesegeräte und sinkender technischer Barrieren findet der digitale Lesespaß eine wachsende Anhängerschaft.“

Der media control E-Book-Jahresreport umfasst knapp 100 Seiten und kann kostenpflichtig erworben werden. In dem sind umfangreiche Auswertungen zu folgenden Themen zu finden:

* Anzahl der E-Book-Käufer
* Durchschnittliche Kaufintensität
* Marktanteile von Einkaufsstätten und Verlagen
* Hauptwarengruppen/Genres
* Preisgruppen
* Soziodemografie
* Einsatz von Lesegeräten

Dabei werden all diese Themen in 3 Gruppen aufgeteilt, und zwar i die kostenpflichtigen wie auch die kostenlosen eBooks. Und zu guter letzt in den gesamten eBook-Markt.


Und obwohl der Markt in Deutschland, und ich nehme jetzt mal an auch Europaweit anwächst, sind wir noch weit, weit hinter den USA. PwC hat dazu nämlich mal eine Statistik erhoben die wie folgt ausschaut...

Infografik von: Felix Richter & Mathias Brandt

Wir hier in Europa scheinen also viel skeptischer zu sein was dieses Medium anbetrifft. Das hat sich ja ein klein wenig in meiner letzten Umfrage abgezeichnet. Es sind zwar überraschend viel die eBooks lesen aber die meisten davon immer noch mit kleinen Vorbehalten oder dann weigern sie sich strickt dagegen. Da mögen die Gründe zwar noch so ähnlich sein aber wie mir scheint haben wir hier doch noch ein ganz anderes Gefühl, einen anderen Zugang zu physischen Büchern zu haben als die Amis.

Laut PricewaterhouseCoopers (PwC) investierten wir Westeuropäer im Jahr 2012 rund 574 Millionen Dollar in ihre digitale Bücher; Die Amis hingegen sollen 4,3 Milliarden Dollar dafür investiert haben, also mehr als sieben mal so viel. PwC nimmt an das bis 2016 die Verkäufe noch wachsen  werden, und zwar bei ihnen wie auch hier bei uns. Doch wie man auf der Grafik erkennen kann bleibt Europa auch bis dahin hinter den USA weit abgeschlagen.

Woran mag das wohl liegen? Das fragen sich nicht nur die, die begeisterte eBooks Leser sind, sondern auch die Branche selber. Ich persönlich denke das es sicher die Mentalität ist, die wir Europäer halt haben, wie haben gerne was richtiges in der Hand, mögen das gedruckte Buch einfach noch viel zu sehr. Wir mögen zwar Technik aber so verrückt danach wie es die Amis sind, das sind wir noch lange nicht. Dazu kommt sicher auch der Preis. Ja, den darf man denke ich, nicht unterscheiden. Ich finde selber auch das die Preise für eBooks noch viel zu hoch sind, fallen doch viele Kosten weg. Druck, Papier, Lagerung u.s.w. Da frag ich mich wirklich wie ein eBook fast gleich teuer sein kann wie ein gedrucktes Buch!? Das soll mir ein Verlag mal erklären, bitte. Zumal man mit eBook nicht mal die gleichen Rechte besitzt! Ich kanns nicht weiter verkaufen wenn es mir nicht gefällt, ich kanns nicht ausleihen oder tauschen.

Ja, so sieht es zur Zeit in etwa aus. Ich denke aber das der Buchmarkt nicht sterben wird, aber das digitale Buch sicher noch an Wert gewinnt. Ich finde, es haben beide ihre Daseinsberechtigung, ein eBook ist nicht schlechter als ein physisches Buch, es ist einfach anders, doch der Inhalt bleibt sich gleich, und es hat sogar noch Vorteile, denn wer schreibt schon gerne in ein richtiges Buch? Macht sich darin Notizen oder wer hat schon ständig noch ein Wörterbuch dabei? Dies ist alles kein Thema mehr bei eBooks, denn man kann sich gleich innerhalb des Buchs Notizen machen ohne das Buch zu verschandeln, man kann Worte nachschlagen, sollten mal Fremdwörter auftauschen, man kann Zitate teilen, ganz einfach per Klick und muss es sich nicht mühsam abschreiben... Ich finde, etwas mehr Offenheit könnte nicht schaden, mal ausprobieren auch nicht ;) Aber einige denken sich sicher; Ne ne... lassen wir das mal, es könnte uns am Ende ja noch gefallen! ;)

In dem Sinne, viel Spass bei welchem Lesespass auch immer! Schliesslich kommts auf den Inhalt an und nicht auf die Verpackung... oder?



Corvidaæ
Fantasy: Jenseits des Mainstreams

13 März 2013

Geschichte

Ich bin Cat und bin mit meiner Schwester Lizzie im Haus unserer Grossmutter. Wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen, denn wir waren nicht der selben Meinung was mit dem Haus passieren soll, Lizzie wollte es verkaufen, und ich... behalten. Doch wir hätten uns schon lange entscheiden sollen was mit dem Haus passiert, denn unsere Grossmutter war schon lange tot und wir hatten die Entscheidung genug lange raus geschoben. Aber bevor wir uns entscheiden, wollten wir noch auf Erkundungstour gehen, wollten noch mal schauen wo wir uns als Kinder immer rum getrieben haben und in Erinnerungen schwelgen.

Wir gingen also früh los, doch wir kamen in ein Gewitter, ein wirklich heftiges und wir konnten uns grade noch so retten. Wir fanden ein kleines Dorf im Moor wo man uns Unterschlupf gewährte. Doch irgend etwas stimmte nicht mit dem Dorf und den Menschen da. Auch wir veränderten uns, wir vergassen alles, woher wir kammen und vor allem wann! Alles was war wurde zu einem Brei undurchdringbaren Nebels, die Zeit schien völlig still zu stehen und man verlor sich, die Realität. Die Menschen in dem Dorf waren nicht nur sonderbar, sie schienen ein Geheimnis zu haben, waren aber nicht bereit es mit uns zu teilen, mit mir, und so entschied ich mich, mich auf die Suche zu machen. Und zum Glück hatte ich da ein bisschen Hilfe, wer weiss schon ob ich sonst den Weg gefunden hätte...?

Erster Satz:

Grossmutter Rose starb an einem sonnigen Herbsttag.



Meine Meinung

Cover und Titel haben mit der Geschichte zu tun. So wie das Cover, ist auch die Geschichte eher eine düstere, sie ist genau so geheimnisvoll wie die Atmosphäre auf dem Bild. Der Titel bedeutet soviel wie Rabenvögel und auch diese spielen in der Geschichte eine grosse Rolle.

Der Schreibstil von Simone Keil ist besonders, zwar von der Schreibweise her einfach, wirklich schön und locker zu lesen, doch mit der Geschichte zusammen sehr speziell, voller Fantasie und tiefe. Wenn man die Geschichte mit einem Bild, einem Künstler vergleichen wollen würde, wäre wohl Dali meine Wahl, denn die Geschichte um Cat und Lizzie ist genau so abstrakt, wirr, verstrickt und voller psychologischer und philosophischer Tiefe, die die Bilder dieses Künstlers. Die Geschichte ist aber auch voller Bildgewaltigkeit und Emotionen. Die Autorin spielt zwar mit den gängigen Fantasy-Elementen, doch ist es weit mehr. Es gab der ein oder andere Schreibfehler, was aber nicht so schlimm war.

Die Geschichte dreht sich um Cat und ihre Schwester, auch wenn Cat wichtiger wird für die Geschichte als ihre Schwester. Denn sie ist es, die sich nicht einfach den Gegebenheiten hingibt und alles so hin nimmt wie es ist, sie ist es die wissen will was los ist und sie begibt sich auf die Suche. Die Suche nach was? Hm, das ist sehr komplex. Sie sucht die Wahrheit, nur, was ist die Wahrheit? Und wie erkennt man sie? Auch die Realität wird gesucht, was aber eben auch nicht einfach ist, denn es ist immer wieder eine andere! Sie sucht die Zeit, nur, gibt es die Zeit überhaupt so wie wir sie kennen? Wird sie sie finden? Oder ist es die Suche nach Gott / Göttin? Dem Allumfassenden? Egal was sie sucht, es ist immer eine Suche nach sich selber, die Suche nach dem eigenen Ich, dem eigenen Schatten, dem inneren Kind?

Die Geschichte entwickelt sich sicher nicht so wie man sich das denkt, eben weil es eine total andere Art Fantasy ist als die wir so im allgemeinen kennen. Und ich denke, es ist auch nicht einfach mal so schnell runter gelesen, denn man macht sich sehr viel gedanken beim lesen. Auch der Schluss ist sehr ... Hm, wie soll ich sagen... Verwirrend? Ich bin jetzt noch am überlegen, bin mir noch immer unsicher ob ich jetzt mit meiner Meinung, meiner Erkenntnis richtig liege, und doch ist es genau der Schluss der da hin gehört. Und er ist schön.

So geheimnisvoll wie die Geschichte, so sind es auch die Figuren in dem Roman, Simone Keil hat es wirklich geschafft diese so gut auszuarbeiten, mit all ihren verschiedenen Charakteren, das sie so nahe kommen wie es nur geht. Und mir sind da 3 ganz fest ans Herz gewachsen...

Natürlich Cat, sie ist die Starke, die Suchende, die Kämpferin. Mit all ihren Gefühlen und Gedanken berührt sie einen doch sehr. Dann, die geheimnisvolle Agnès, sie die Cat in ihren Bann zieht und der junge, neugierige Jacques.

Wenn man das Buch liest, muss man unweigerlich manchmal an „Alice im Wunderland“ denken. Auch da sind die physikalischen Gesetze ausser betrieb. Auch dort ist alles anders und doch funktioniert es so wie es soll. Oder vielleicht an "Der Zauberer von Oz"? Denn auch hier spiel die Suche eine ganz zentrale Rolle! Auf jeden Fall lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. 

Dann würde ich euch gerne noch meine Lieblingsstelle vorstellen, nicht nur weil der Auszug sehr schön geschrieben ist sondern mich doch sehr tief berührt hat, durch seine Tiefe, seine Bedeutung... Hier spürt man die Tiefe die sich durch das ganze Buch zieht sehr stark.


Meine Lieblingstelle:

Es war nicht still, wie ich erwartet hatte. Es war nicht kalt, es war nicht warm. Es war, als käme ich an, nach einer endlos langen Reise. Als käme ich zu mir. Nach Jahren in undurchschaubarer, schemenhafter, empfindungsloser Bewusstlosigkeit. Ich vergaß zu atmen und wunderte mich, dass ich überhaupt hatte atmen können. Bevor ich eingetaucht war. Eingetaucht in sie. Und sie war überall. Um mich, in mir. Unermesslich. Und dann formten sich die Farben zu Bedeutungen, die Töne zu Inhalten. Erinnerungen, Wirklichkeiten. Ahnungen. Fragen. Und Antworten, zu denen keine Fragen existierten. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Mögliche Versionen einer Zukunft. S. 253

Ehrlich, die Rezension ist mit nicht ganz leicht gefallen, eben weil es auf so vielen verschiedenen Ebenen spielt, doch ich hoffe es ist mir gelungen euch die Geschichte nahe zu bringen, euch neugierig zu machen und vielleicht bring ich den ein oder anderen auch dazu, es zu lesen ;)


Fazit

 Ein Fantasyroman der extraklasse aber ich denke, nicht für Jedermann / -Frau geeignet.



Montagsfrage - Das erste Literaturblog

11 März 2013



Die Montagfrage von Paperthin dreht sich diese Woche um folgende Frage...

Weißt du noch, wie du zum ersten Mal auf einen Literaturblog aufmerksam geworden bist und welcher das war? Liest du den Blog heute immer noch?

Ehrlich? Ich weiss es nicht mit Sicherheit. Denn bei mir was so ein fliessender Übergang. Ich blogge schon seit Anfang 2003. Damals und bis 2009 nur privat. Also das klassische Onlinetagebuch. Doch als meine Kinder dann immer weniger zu Hause waren, weil in der Schule mehr eingespannt, hatte ich immer mehr Zeit und ich konnte mich wieder so richtig mit lesen anfangen, und da wurde es mir dann zu voll auf meinem Blog und hab mich entschieden, nur noch ein Literaturblog zu schreiben. So wurde dann der Alltägliche Wahnsinn gelöscht und ich startete mit meinem Bücherwahnsinn. 

Ich habe eigentlich nie explizit nach einem Buch- oder Literaturblog gesucht, sondern bin durch mein eigenes Bloggen drauf gekommen. Ob ich das Blog noch verfolge, welches ich als erstes entdeckt habe, weiss ich nicht, denn viele sind nicht existent. Sie kommen und gehen, aber es gibt einige die ich schon ziemlich lange verfolge, die schon seit meinen Anfängen in meinem Blogroll hängen und so lange da drin sein werden bis sie oder ich nicht mehr sind ;)

@ Stories48
@ Catbook
@ Verlorene-Werke
@ Bellas's Wonderworld


eBooks: Mit welchem Gerät liest du sie?

07 März 2013

Nach dem ich von euch wissen wollte, wer denn nun eBooks liest, möchte ich näher auf das Thema eingehen. Es waren ja doch die meisten die ihre Stimme abgegeben haben. Und so bin ich jetzt neugierig mit welchen Geräten ihr euch eure eBooks zu Gemühte führt. 

Heute gibts viele Möglichkeiten, man kann sie über den Computer lesen. Aber auch unzälige eReader sind inzwischen auf dem Markt, wohl einer der bekanntesten ist der eReader von Kindle. Auch Computer-Tablets gibts in zwischen auf denen man ebenso seine eBooks lesen kann. 

Die neue Umfrage befasst sich eben genau mit dieser Frage. Zu finden ist sie am selben Ort in der Sidebar wie die letze. Nur dieses mal könnt ihr mehr als eine Antwort anklicken. Vielleicht habt ihr ja 2 Möglichkeiten die ihr verwendet um euch in andere Welten entführen zu lassen.

Diese Umfrage dauert auch wieder 30 Tage. Also, los, antwortet fleissig! Danke euch jetzt schon für die rege Teilnahme :D

Themen-Serie # eBooks - List du sie?

06 März 2013

Zum Start des neuen Blogs hab ich ja verraten das ich eine neue Kategorie ins Leben rufen will. Mit der Umfrage, welche ich vor etwas mehr als einem Monat gestartet habe, liess ich den Startschuss dafür los und nun kommt der erste Beitrag dazu. 

In dieser ersten Themen-Serie geht es um eBooks, und was liegt da näher als nach zu fragen, wer überhaupt alles schon eBooks liest! Bei der folgenden Umfrage haben 71 Leute teilgenommen, leider nicht so viel wie erhofft, aber egal. Das nächste mal werden es vielleicht mehr. Und so sieht also die Auswertung dazu aus. 


Obwohl es eben nur 71 Leute waren ist es doch überraschend, wie ich finde, das von denen 79 % eBooks lesen. Ich bin übrigens auch eine von denen ;) Auch wenn vor etwas mehr als einem Jahr meine Antwort noch gaaaaanz anders gelautet hat.

Meine ganz persönliche Antwort klang ähnlich wie die von der leidenschaftlichen Leserin Ivonne L.
Ich lese keine E-Books. Weder auf einem E-Book-Reader, noch auf dem Computer oder auf meinem Smartphone. Seit ich denken kann, hasse ich es am PC zu lesen. Nicht nur, weil ich es unpraktisch finde, sondern auch, weil mir nach einiger Zeit die Augen weh tun und sich meine Lust auf das Buch dann in Luft auflöst. Dasselbe mit meinem Smartphone. Darauf ist mir leider alles viel zu klein, weshalb ich es wahrscheinlich nicht einmal die ersten 20 Seiten des Buches aushalten würde. Zu den E-Book Reader muss ich sagen, dass ich davon überhaupt kein Fan bin. Für mich sind das keine Bücher. Es ist bloß ein kleiner PC, auf den man jede Menge Bücher in elektronischer Form speichern kann ... für mich gibt es da keinen großen Unterschied zu einem Computer. Wenn ich ein Buch lesen möchte, möchte ich auch ein richtiges Buch in den Händen halten. Ich möchte das wunderschöne Cover sehen; möchte jede einzelne Seite umblättern, wenn ich sie zu Ende gelesen habe und möchte diesen typischen Geruch für Bücher riechen. Ich möchte das Buch - jedes Mal wenn ich eine Pause mache - zu schlagen können und mir das Cover anschauen. Ich möchte hübsche Lesezeichen benutzen und das Buch anschließend in mein Regal stellen, wo ich es auch dann, wenn ich es nicht mehr lese, noch bewundern kann. E-Books sind für mich keine richtigen Bücher, ganz egal auf welchem Gerät ich sie lese. Irgendwie ist das für mich nichts Ganzes und nichts Halbes. Hinzu kommt noch, dass ich es überhaupt nicht mag, dass alles computerisiert wird. Irgendwann leben wir wahrscheinlich in einer Welt, in der wir bloß noch unser Smartphone brauchen um unser ganzes Leben steuern zu können. Ein unheimlicher Gedanke. Ich halte sehr gerne an diesen "altmodischen" Dingen fest, weil sie das Leben doch irgendwie noch besonders machen. Wenn ich ein Buch lese, möchte ich auch ein richtiges Buch in den Händen halten. Mag sein, dass so ein E-Book Reader auch Vorteile hat; man hat kein Platzproblem; muss nicht immer die Regale umräumen, weil immer mehr Bücher dazu kommen und wenn man in Urlaub fährt muss man keine zehn Bücher mitnehmen, weil man weiß, dass nur eines nicht ausreicht während man weg ist. In so einem E-Book Reader hat man gleich hunderte Bücher dabei und es wird nicht schwerer oder unhandlicher. Trotz allem bleib ich dabei. Ich bin kein Fan von E-Books und glaube auch kaum, dass ich es jemals sein werde. Vielleicht irgendwann in ein paar Jahren wenn ich dann wirklich kein Platz mehr in der Wohnung habe für meine Bücher ... aber ich denke bis dahin dauert es noch ein wenig :-) und so lange genieße ich noch die "echten" Bücher!

Und ich kann jeden, der genau so denkt, gut verstehen. Doch hat sich bei mir die Einstellung nach und nach dann doch etwas verändert, bis ich mir zugestand das auch eBooks ihre Daseinsberechtigung haben, schliesslich bieten sie viele Vorteile, zum Beispiel für Studenten, die nun nicht mehr die halbe Bibliothek rum schleppen müssen, oder auch für die ferien, macht es den Koffer doch gleich etwas leichter und man hat Platz für anderes. Und doch, für mich persönlich kamen sie noch immer nicht in Frage, zumal es mir wohl so geht wie vielen, am Computer eBooks lesen geht gar nicht. Da sitz ich schon genug Zeit dran, da muss ich nicht auch noch beim lesen am Schreibtisch sitzen. Das ist gar nicht entspannend, was aber das lesen für mich ja sein sollte. Und eReader waren mir wirklich noch suspekt.

Vielen gings wie mir oder geht es immer noch so doch manchmal brauch es einen kleinen Schubs, ein Anstoss, und schon kann sich die Einstellung ändern. So auch bei Nicole von the-cinema-in-my-head, der es wie folgt erging...

Zu Beginn war ich eBooks gegenüber absolut negativ eingestellt. Susanna Ernst´s Roman, "Deine Seele in mir" war mein allererstes eBook und auch nur aus dem Grund, da es diesen Roman zu der Zeit wirklich nur als eBook gab. Mit und mit fiel mir auf, dass es leider einige tolle Romane gibt, die als gedrucktes Buch nicht zur Verfügung stehen und so biss ich in den sauren Apfel und legte mir einen Reader zu. Nichts desto Trotz nutze ich ihn nur, wenn es absolut nicht anders geht - sprich, wenn es das Buch nicht als "Papierbuch" gibt. Die zweite Ausnahme ist der Urlaub. Da ist es natürlich extrem praktisch und vor allem leicht, wenn man die Urlaubslektüre als eBook dabei hat. Mein Mann dankt es mir sehr, dass meine Koffer nun deutlich leichter sind. Ich lese also eBooks, aber eben nur im "Notfall". Ich brauche einfach das gedruckte Buch, Papier in den Händen und tolle Cover, die ich in meinem Bücherregal bewundern kann. Für mich gehört das Blättern von Seiten einfach zum Lesegenuss dazu. Vielleicht Einbildung, vielleicht auch "Oldschool". Aber lesen hat für mich wenig mit Technik zu tun. Ich vergleiche es gerne mit Kaminfeuer.... Ein richtig gut gemachtes künstliches Kaminfeuer mag ja aussehen wie echtes feuer, vielleicht schafft es sogar eine gewisse Gemütlichkeit... aber es fehlt einfach die Wärme, das Knistern und der Geruch des verbrannten Holzes. Hin und wieder vielleicht eine gute Sache, zur Not besser als Nichts... aber KEIN ERSATZ!

Ja, auch so kann es einem gehen, auch wenn man nur im Notfall mal zu einem eBook greift, man ist aufgeschlossen und das ein oder andere Buch findet zu einem, welches sonst einem nie in die Hände gefallen wäre.

Es gibt aber auch die Menschen die immer noch überzeugt sind das sie nie ein eBook in die Hand nehmen werden wie Susanne K.P. (Autorin), sie sagt ganz selbstsicher... 
Ich lese keine eBooks. Habe ich noch nie und werde ich auch nicht. Ich liebe meine Bücher, den Geruch, das Papier ... ich liebe es, wenn das Buch hinten immer dünner wird und ich meinen "Lesefortschritt" sehen kann.
Außerdem, was würde ich in mein Regal stellen, wenn ich eBooks lesen würde.
Tja, ich kann sie verstehen, und die 1% die es genau so sehen in der Umfrage auch.  Mir geht es auch so, ich liebe es das Buch in der Hand zu halten, es zu fühlen, zu riechen, zu hören... Es ist sicher ein einzigartiges Gefühl, doch schlussendlich ist mit dann doch der Inhalt wichtiger. Ich sehe es so wie mit den schönen Covers, sicher ist es toll ein Buch zu haben das schon fast wie ein Gemälde ist, aber was nutzt mir das schöne Cover wenn der Inhalt nicht meinem Geschmack entspricht? Also, lese ich doch lieber ein eBook als gar kein gutes Buch ;) Gut, auch bei mir überwiegen die physischen Bücher, und werden es wohl auch immer tun. Doch meine Einstellung zum eBook hat sich geändert. Erstens, nicht nur weil ich immer und überall eine schöne Sammlung zur Auswahl habe,  bei mir war der Ausschlaggebende Punkt der.... Platz. Jep, ich habe einfach keinen Platz mehr um noch viel mehr Regale aufzustellen. Und bei einer Mietwohnung kann ich auch schlecht an- oder umbauen. Also was bleibt ist die Alternative eBook. Und seit da steigt mein eBooks-SuB stehtig. Und doch, auch ich tausche Bücher oder leih mir mal welche. Aber wenn man ein Buch gut findet, will mans ja auch haben. Also... 

Claudia Schwarz ihres Zeichens Autorin hat folgendes geantwortet...
Ich bevorzuge grundsätzlich das gedruckte Buch. Ich brauche das leise Knistergeräusch beim Umblättern, das Gefühl von Papier zwischen meinen Fingern und den Geruch, den ein gedrucktes Buch verströmt, wenn man es zur Hand nimmt und aufschlägt. Ich liebe es, sie aufgereiht in meinen Bücherregalen stehen zu sehen und ab und an im Vorbeigehen über ihre Buchrücken zu streichen. Klingt ein bisschen verrückt? Vielleicht, aber mir gefällt es. Ein ebook hingegen kann mir all das nicht geben. Obwohl die Geschichte, die erzählt wird, natürlich 1:1 der im gedruckten Buch entspricht, bereitet es mir einfach nicht so viel Lesevergnügen. Dennoch kann ich nicht bestreiten, dass es sich - aus Sicht der reinen Praktikabilität - für längere Reisen eher anbietet. Man kann zwanzig Bücher "einpacken", und der Koffer wird nicht schwerer ;o)

Und zu guter letzt möchte ich euch noch die Antwort von einer sehr überzeugten eBookleserin zeigen, sie hat für sich nämlich ganz gute Gründe gefunden warum eBooks für sie das Wahre sind ;)
Anna K. Ebenfass Autorin...
Ach lese E-Books. Nach anfänglicher Skepsis bin ich inzwischen Überzeugungsleserin.
Anfangs dachte ich, das Papiergefühl fehlt bestimmt, ist gar kein richtiges Lesen - denke mal die üblichen Voruteile.
Weihnachten 2011 beschenkte ich mich selbst.
Was für ein Erlebnis -
preiswerter, platzsparend und schier unbegrenzte Auswahl zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Nach Lust und Laune trage ich meine persönliche Bibliothek mit mir spazieren, kann lesen was ich will. Hebe mir keinen Bruch mehr. Eselsohren sind Geschichte. Das leidige Platzproblem ist ebenfalls gelöst.
Genial sind die kostenlosen Leseproben, kann ich in aller Ruhe reinlesen. Das Rückgaberecht, wenn ich mich im Titel vergriffen habe.
Allerdings meine Tochter verweigert konsequent E-Books. Wollte ihr zum Geburtstag einen Kindle schenken, die Annahme hat sie verweigert.
Kochbücher als E-Book haben mich noch nicht überzeugt.
Die Möglichkeit des Selbstverlages finde ich spannend, hab ich aber noch nicht ausprobiert. Das ist das nächste Etappenziel.


Ja, so sind die Meinungen und Einstellungen verschieden. Pros und Kontras, beides ist richtig. Hier geht es vor allem um Vorlieben, mag mans oder eben nicht, eBooks sind nicht schlechter als richtige Bücher, schlussendlich steht das selbe drin, nur mit dem Unterschied das man unabhängig von Zeit und Ort immer auf die Bücher zugreiffen kann. Hab ich um 1 Uhr Nachts Lust auf ein neues Buch weil ich nicht schlafen kann? Ich lad es mir runter, bin ich krank, gar im Krankenhaus, kein Problem, ich lad mir ein Buch runter... Ferien? Freigepäck? Kein Thema mehr, der eReader spart nicht nur Platz sondern auch Gewicht... und und und...

Ich mag sie, und will sie auch nicht mehr missen wollen. Das einzige was ich mir wünschen würde wäre, das die Preise noch etwas runter kommen, ansonsten, her damit!! 

Du hast dich in der ein oder anderen Ausage erkannt? Geht es dir gleich wie Anna K. oder Claudia Schwarz? Oder denkst du wieder ganz anders, hast andere Gründe für das dafür oder dagegen, dann lass es uns doch wissen ;) 


So, dies war der erste Beitrag zum Thema eBook, weitere folgen in den kommenden Wochen und Monaten. Die nächste Umfrage startet morgen, wie gewohnt in der Sidebar ;) Und es würde mich freuen wenn ihr da kräftig mit macht und eure Meinung abgeben würdet.


Wenn du stirbst, zeiht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

05 März 2013

Geschichte

Ich bin Sam, Samantha Kingston, bin eigentlich ganz normal, nett, aufgeschlossen Mädchen und bin.... tot.

Ja, ihr habt richtig gehört, ich bin tot. Eigentlich hätte der Abend ganz anders laufen sollen. Party bei Kent und dann mit meinem Freund endlich mein erstes Mal haben. Doch irgendwie lief alles schief, jetzt bin ich nämlich immer noch Jungfrau und tot. 

Und nein, ich sehe kein Tunnel, auch kein Licht, noch ist das Leben an mir vorbeigezogen. ich bin immer noch da, als wäre nichts geschehen! Ich wachte am Morgen danach auf und muss feststellen das es der selbe Tag ist. Valentinstag.Wisst ihr wie das ist wenn man jedes mal am Morgen des selben Tages wieder aufwacht? Und man nichts machen kann, man der einzige Mensch ist der weiss das ich den selben Tag immer und immer wieder erleben muss, ich demzufolge auch jeden Abend sterben muss? Ob ich daran wohl was ändern kann? Und verdammt noch mal, wo liegt da bloss der Sinn? 

Wann ist endlich Schluss damit....?

Erster Satz:

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, aber bei mir war es nicht so.



Meine Meinung

ZumTitel kann ich folgendes sagen, er passt. Auch wenn der Originale ganz anders lautet; "Before I Fall". Beides bezieht sich auf die Tatsache der Geschichte. Das Cover find ich find ich jetzt nicht schlimm aber langweilig.

Lauren Oliver schreibt locker und leicht, und vor allem flüssig. Es ist aber nicht so verspielt wie man es vielleicht bei einem Jugendroman erwarten kann, ich denke, das würde auch nicht zum Thema passen. 

Die Autorin hat mit diesem Roman ein wirklich super Debüt hingelegt. Ein Thema welches in letzter Zeit immer wieder gerne aufgegriffen wird, das sterben und der Tod. Ich finde das gut, man sollte das ganze nämlich eintabuisieren. Und da der Tod nun mal ein Mysterium ist, kann man auch seiner Fantasie freien Lauf lassen. Man kann das Thema wirklich so verschieden be- und verarbeiten und ich finde hier ist es gelungen. 

Sam, die Protagonistin, sie stirbt aber muss feststellen das nach dem Tod eben nicht Nichts mehr kommt, sondern das sie in einer Art Zeitschleife gefangen ist. Sie erwacht immer wieder am Morgen des Todestages. Sie er- und durchlebt immer wieder den selben Tag, nur, das sie mit jedem Tag Einsichten gewinnt, die sie dann am nächsten Tag versucht umzusetzen. Sie begreift nach und nach was der Sinn hinter dem ganzen ist, nicht nur warum sie in dieser Zeitschleife feststeckt sondern auch der Sinn  des Lebens im allgemeinen.

Sie dachte immer das sie und ihre Freundinnen ganz normale, aufgeschlossene, fröhliche und nette Mädchen wären. Dass sie keine Geheimnisse voreinander haben, das sie die Welt beglücken mit ihrem Dasein und so weiter. Doch im Verlauf der Tage die sie erlebt wird ihr klar das sie vielleicht doch ganz anders ist als sie sich selbst wargenommen hat. Sie merkt mit jedem Tag mehr wie oberflächlich, gemein, und arrogant sie und ihre Freundinnen eigentlich waren. Und vor allem, sieht sie welche Konsequenzen ihr Handeln hatte und hat. 

Alles in miteinander verbunden, nichts passiert einfach so, zufällig! Jede Handlung zieht eine Reaktion mit sich.

Samatha muss mehrere Tage durchleben bis sie begreift was eigentlich wichtig ist! 

Die Idee der Geschichte an sich, ist nicht neu. Denn mich hat der Plot doch sehr an den Film; "Und täglich grüsst das Murmeltier" erinnert. Nur mit einem Unterschied, das im Buch die Protagonistin Tod ist, und im Film der Protagonist lebt. aber beide wollen ihr Leben so verändern das alles so läuft wie sie es wollen, zum besseren, für sie, für andere... und doch merken sie irgendwann das man gewisse Dinge nicht ändern kann. 


Meine Lieblingsstelle:
Eins der Dinge, die an jenem Morgen gelernt habe: Wenn man eine Grenze überschreitet und nichts passiert, verliert die Grenze ihre Bedeutung. Es ist wie mit dem Rätsel von dem Baum, der im Wald umfällt. Macht das auch dann ein Geräusch, wenn niemand da ist, der es hört? 
Man zieht immer wieder eine neue Grenze, immer ein bisschen weiter weg, und überschreitet sie jedes Mal. So verlassen manche Leute  irgendwann die Erde. Ihr währt überrascht, wie leicht es ist, aus der Umlaufbahn auszubrechen, an einen Ort geschleudert zu werden, wo niemand einen berühren kann. Sich zu verlieren - verloren zu gehen.

Fazit

Ein wirklich gute Debüt über den Tod, das sterben, der Sinn des Lebens, ebenso über Freundschaft und sich selber finden.