Das Puppenzimmer

23 August 2013


Geschichte

Ich bin Florence bin 14 und ein Findelkind. Ich lebte also im Weisenhaus mit vielen anderen Mädchen, welche ebenfalls nicht wissen wer die Eltern sind oder mit jenen die ihre verloren hatten. Ich wurde auf einer Türschwelle gefunden und meinen Namen bekam ich von der Leiterin. Ich weiss also eigentlich nicht mal wer ich bin, und woher ich komme. Die Aussichten das irgendwann mal das Weisenhaus verlasse war zwar gegeben. Doch was uns, die genug alt waren um das Heim zu verlassen erwartete, das wusste man nie so genau. Ich selbst war zu alt um adoptiert zu werden, wahrscheinlicher wäre es gewesen ich entweder mit den Füssen voraus das Heim verlasse oder ich an einen Haushalt verdingt würde, als Scheuermagd zum Beispiel, als Putzfrau oder was auch immer. Aber ich dachte immer, egal, solange ich das hier überlebe, überlebe ich auch alles andere, denn mich kann keiner Brechen, nicht mal das Leben, denn ich hab in den 14 Jahren vieles ausgehalten und meine Strategien entwickelt welche mich auch später durchs Leben bringen werden.

Ja, so dachte ich, bis eines Tages ein Herr im Weisenhaus genau mich wollte. Warum, das wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht. Und hätte ich es gewusst, wäre ich bestimmt nie mit gegangen...


Erster Satz: 

Sie zogen mir ein weisses Kleid an, damit begann es.



Meine Meinung

Erstmal möchte ich mich nicht nur bei dot.books für dieses Rezensionsexemplar bedanken, sondern auch bei Blog dein Buch, die mir überhaupt erst die Möglichkeit gaben mich für dieses eBook zu bewerben. 

Aber nun gehts zum Buch ;) 

Das Cover ist welches mich als erstes ins Auge gefallen ist. Es hat mich etwas an das Buch "Die Insel der besonderen Kinder" erinnert. Denn es ist auch im Schwarz und Grün gehalten, ist etwas mystisch, geheimnisvoll und düster. Also dies ist wieder mal ein wirklich tolles Cover. Der Titel passt auch super, also hier kann ich wieder mal nichts aussetzen. 

Was den Schreibstil angeht, der gefiel mir ebenso, denn er ist einfach und er liest sich flüssig. Die Autoren hat nicht sehr viel Zeit verbracht mit romantischem Gedöns und verschnörkeltem Gesäusel, denn das hätte wirklich so gar nicht zur Story, der Zeit und Atmosphäre gepasst. 

Die geschichte ist wirklich fantastisch, finde ich, ich wusste lange nicht um was es eigentlich ging. Man hatte zwar so seine Vermutungen, es lief dann vielleicht in diese Richtung und doch wars ganz anders als die üblichen Roman die mit diesem Thema und Wesen arbeiten. Ich find es schwierig zu diesem Buch eine rezension zu schreiben denn ich will einfach nicht zu viel verraten, denn es wird laaaaange ein Geheimnis beahrt welches aber wichtig ist. Also versuche ich mein Bestes zu geben um dennoch meine Meinung los zu werden. 

Die Geschichte spielt ins England, im Jahre 1908. Ja, man sieht schon die düstern, schmutzigen Gassen. Alles ist grau und trist. Frauen hatten zu dieser Zeit schon kein einfaches Leben, und kleine Mädchen die im Weisenhaus lebenten schon gar nicht. Es galten nicht nur strenge Regeln sondern es gab meist nicht genug zu essen, die Leitung war einfach nur lieblos das Glück adoptiert zu werden hatten nur die Kleinen. Sollte man nicht vorstorben sein bevor man alt genug war um in den Dienst von Herrschaften zu treten oder sonstige niedere Arbeiten zu verrichten, so musste man froh sein. 

Maja Ilisch hat es geschaft diese Atmosphäre hervorragend einzufangen und wider zu geben. Auch mit Florence hat sie eine wirklich tolle Charaktere geschaffen die einem doch sofort ans Herz wächst, es geht gar nicht anders, denn trotz allem was sie durch gemacht hat, ist sie selbstbewusst geblieben, manchmal auch draufgängerisch und Frech. Und dennoch hat sie sich eine zarte Seite bewahrt, wenn auch tief drin, nämlich die, die Hoffnung nie zu verlieren ihre wahre Mutter und so ihre Wurzeln zu finden. Und was wohl ganz wichtig ist, Florence hat sich ihre Träume bewahrt. Wie schwierig das unter solchen Umständen ist, kann sich wohl jeder ausdenken, denn bei einem solchen leben stumpft man eigentlich ab. Keine Liebe, keine wirklichen Freunde, und wenn muss man aufpassen sie nicht schnell wieder zu verlieren. Kinder hatten damals keine Rechte, nur Pflichten. 

Doch als sie dann in ein Herrenhaus geholt wird, sollte es eigentlich besser werden, so dachte sich Florence, doch leider hat sie da die Rechnung ohne die beiden Herrschaften gemacht für die sie nun arbeiten sollte, denn die hatten ein dunkles Geheimnis, welches erst nach und nach für das Mädchen aufgedeckt wurde, und als sie erkannte was das ist, war es zu spät um weg zu laufen, und  Florence musste eine Entscheidung treffen, eine, die ihr wirklich nicht einfach gefallen ist, aber zu diesem Zeitpunkt als das einzig Richtige erschien. Doch wie es so ist, manchmal, merkt man erst im nachhinein das man sich nicht so hätte entscheiden müssen um eine bestimmte Einsicht zu erlangen.

Der Autorin ist des wirklich gut gelungen das Geheimnis lange zu bewahren, man grübelt was es wohl mit diesen Herrschafften auf sich hat, was und wer sie wirklich sind. Und ich war überrascht wie anders sie das Thema (nein, ich sag jetzt nicht was es ist, will die Spannung nicht vorweg nehmen) anging. Denn meist trübt eine romantisierte Sicht diese Dinge.

Neugierig genug geworden? Du möchtest das Buch jetzt doch haben und verschlingen? Dann kannst du das tun und zwar hier... Eine Leseprobe dazu gibt es auf der Seite auch ;)


Fazit


düster, spannend, geheimnisvoll


Der Drachensitter hebt ab
Mit dem Drachen abheben

22 August 2013

Geschichte

Mein Name ist Edward, und ich wurde dazu beauftragt einen Drachen zu sitten. Ja, du hast richtig gehört, ein Drache!! Dazu hat ihn mein Onkel zu uns nach Hause gebracht was meiner Mutter nicht grade gepasst hat, da er zu gross ist und viel zu viel Unordnung schafft. Leider hatte sie da nicht gaz unrecht, denn seit ZickZack, so heisst unser Drache, sich im Kleiderschrank verbarikadiert hat. UNd da mein Onkel in den ferien ist, ist er nicht erreichbar. Gut, fast nicht, ich schreibe ihm mails, denn ich finde mit ZickZack stimmt was nicht und ich brauche seinen Rat, aber es ist alles andere als einfach mal Onkel Morten dazu zu bewegen sich die Mails auch mal anzusehen denn in einem Meditationszentrum ist Ruhe und Abgeschiedenheit äusserste Priorität.Und ich werde es wohl auch ohne meinen Onkel hinbekommen, muss ich ja, denn der kommt nicht eher als in einer Woche. Und ich sage euch, es ist wirklich alles anderes als ich erst gedacht habe, denn.... ZickZack ist gar kein Junge!!! Warum ich das weiss? Sie hat im Kleiderschrank ein Ei gelegt....

Erster Satz:  

Lieber Onkel Morten, ich weiss, dass du nicht gestört werden möchtest, aber ich habe leider ganz schlechte Nachrichten für dich. 



Meine Meinung

Das Buch hab ich überraschenderweise in meinem Briefkasten gehabt diese Woche! Danke an dieser Stelle schon mal dem Fischer Verlag, der mir dieses Buch des Sauerländer Verlages zur Verfügung gestellt hat! Meine Kinder sind zwar alle schon viel zu gross für dieses Buch aber meine Enkelin ist im genau dem Alter wo sie beginnt zu lesen. Also wird dies wohl in der kommenden Zeit den Weg zu ihr finden. 

Aber nun zum Buch, es ist geeignet für Kinder ab 6 Jahren, es ist also ein Erstlesebuch und erst noch toll gemacht. Das Cover ist Kindergerecht und nicht zu überladen und einfach gezeichnet. Genau so wie die Illustrationen im Buch, welche aber da nicht bunt, sondern mit Bleistifft gezeichnet sind. 

Der Schreibstil ist einfach, witzig und es liest sich wie ein E-Mail-Roman, denn eigentlich besteht die Geschichte aus dem Mailwechsel zwischen Edward und seinem Onkel Morten. Also ganz witzig gemacht. 

Die Geschichte um den Drachenjungen, der eigentlich gar keiner ist, denn bei dieser Episode legt dieser nämlich ein Ei, und bekanntlich können das nur Mädchen. Ja, diese Geschichte ist der 2. Teil. Aber man muss den Ersten nicht gelesen haben um an der Geschichte Spass zu haben.

Edward ist ein aufgeweckter Junge, er ist neugierig und übernimmt das Drachensitten sehr gerne, auch wenn es nicht so ganz einfach ist wie alle am Anfang gedacht haben, denn nicht nur das ZickZack ein Mädchen ist und eben dieses Ei gelegt hat, nein, sie bekommen noch Besuch eines viel grösseren Drachen, der aber alles andere als freundlich ist und den Garten belagert und in Kleinholz verwandelt. Was der wohl will?

Wer jetzt gerne einen Blick auf die Illustartionen werfen möchte oder ein bisschen Probelesen mag, der kann sich die Leseprobe anschauen. Wer aber dann auch gleich den ersten Teil haben möchte kann "Der Drachensitter" wie er heisst auch gleich kaufen.










So nah und doch so fern
Wiedergeboren um zu lieben

12 August 2013

Geschichte

Ich bin Daniel, ich bin alt, wirklich alt. Nein, nicht an Jahren denn zur Zeit bin ich 24 Jahre, doch meine Seele ist als, oder anders gesagt, ich bin eine alte Seele. Ich weiss, was ich euch jetzt erzählen werde klingt für euch sicher so als wär ich gekloppt, als würde ich in eine Klappse gehören aber so ist es nicht, ich bin einfach einer von ganz Wenigen, die sich an ihre frühere Leben erinnern können. Ja, ihr habt richtig gehört, ich hab schon mal gelebt, schon viele male! Mein erstes Leben lebte ich vor rund 1500 Jahren, und da begann meine Geschichte, die Geschichte die mich in jedem Leben aufs neue Antreibt, die mich aufs neue hoffen lässt, denn ich bin auf der Suche nach meiner ersten und einigen Grossen Liebe! Sofia. In meinem ersten Leben war ich nicht nur eine ganz frische Seele, daher dumm und leichtgläubig und wusste ich wie ich all das hätte verhindern sollen. Denn, unser Volk befand sich damals in einem Krieg, und in Zuge dessen geschah etwas das ich bis heute nicht vergessen kann, ich brachte Sofia um. Als ich aber damals in ihre Augen sah, war alles zu spät und meine Suche begann... 

Erster Satz: 

Ich lebe seit mehr als tausend Jahren.


Meine Meinung

Dieses Buch wollte ich um bedingt haben. Nach dem mich der Verlag angefragt hat und ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, das muss ich lesen. Warum? Nun, nicht weil es eine Liebesgeschichte ist, sondern weil das Thema Reinkarnation war und ich neugierig war wie die Autorin auf dieses Thema eingehen wird. 

Das Cover ist wirklich schön gestaltet, nicht nur weil ich Magnolien mag sondern die Farben sehr harmonisch sind. Es verleiht dem ganzen eine Leichtigkeit, welche das Buch, oder die Geschichte eigentlich nicht hat, denn das Thema und die Geschichte ist ernst, traurige, auch wenn sie Hoffnung aufkeimen lässt. Der Titel... Na ja... der Originale hat mir wesentlich besser gefallen; My Name is Memory.
  
Der Schreibstil von Ann Brashares ist sehr angenehm, leicht und flüssig zu lesen und um keine Verwirrung zu stiften hat sie die Kapitel mit Datum und Ort versehen und die Teile in dem Daniel von seinen früheren Leben berichtet, sind fett und kursiv geschrieben. Also gibt es da keine Schwierigkeiten. 

Was nun die Geschichte angeht, sie dreht sich um Daniel, der im Jahre 541 nach unserer Zeit in Kleinasien lebt. Zu dieser Zeit ist er schon ein junger Erwachsener und erlebt das Schlüsselerlebnis das ihn durch alle kommenden Leben treibt. Langsam wird ihm im zweiten Leben bewusst das er schon mal gelebt hatte, er kann sich ganz genau daran erinnern und so sieht er auch Sofia wieder vor seinem geistigen Auge, sie ist es, die er von nun an suchen wird, denn sein Herz, seine Seele verlangt nach ihr. In manchen Leben trifft er sie wieder, aber jedes mal passt die Situation nicht um ihr nahe zu kommen, manchmal findet er sie gar nicht und manchmal erschreckt er sie, weil sie sich nicht erinnern kann. Doch ein Liebesroman wär kein Liebesroman, wenn die beiden nicht doch zusammen finden würden, doch auch in diesem leben 2006 ist es alles andere als einfach sich ihr zu nähern, ihr zu sagen wer sie, wer er ist. Und so passiert das unvermeidliche auch dieses mal, sie nimmt reissaus. 

Sofia, heute heisst sie Lucy, kann aber nicht vergessen, nicht nur weil eine Wahrsagerin und eine Hypnose Dinge in ihr wach gerufen haben, sondern einfach weil Daniel ihr nicht mehr aus dem Kopf geht, doch es sollen noch ein paar Jahre ins Land ziehen bis etwas passiert das beide nicht für möglich gehalten haben und ihr Glück, welches so nah zu greifen scheint, doch noch zerplatzt wie eine Seifenblase. 

Mir hat die Geschichte gut bis sehr gut gefallen. Warum also nur 3 anstatt 4 Herzen, weil sie etwas vorhersehbar ist und ich schon vor dem Schluss wusste was passieren würde. Und der Schluss war mir dann doch zu schnell und zu einfach. 

Die Autorin hat sehr gut recherchiert was die Reikarnationstheorie angeht. Das heisst, es gibt einige Menschen die "wissen" das sie schon mal hier waren, oder gar mehrere male. Auch find ich es sehr realistisch das Daniel hier immer ein "Normalsterblicher" ist und nicht irgendwie ein Monarch, oder sonst wer berühmtes. Er ist und bleibt ein Mensch wie du und ich. Auch hat sie die Theorie aufgefangen das Verletzungen aus früheren Leben in Formen von Muttermalen in diesem Leben auftauchen. Auch das man, wenn man sich nicht bewusst erinnert, sehr wohl Gefühlsmassig auf Menschen oder Situationen reagiert. Die so genannte irrationale Angst kann durchaus eine rationale Erklärung haben, nun ja, wenn man eben an Wiedergeburt glaubt. Denn alle Erfahrungen sind in unserer Seele gespeichert. Nur sind sie eigentlich zu recht tief in uns vergraben. 

In dieser Geschichte geht es um die Liebe des Lebens, der Leben. Die Liebe ist der Sinn des Lebens, der Motor der uns antreibt, der uns vielleicht auch all die Leben leben lässt, nebst all den Dingen die unsere Seele lernen will. Doch Liebe ist das höchste Gut welches die Menschen haben, unbezahlbar, und wertvoller als alles andere. Was ist ein Leben ohne Liebe, ohne geliebt zu werden und lieben zu können?  In so einem Leben würde ich mich einsam fühlen, in so einer Welt würde ich nicht leben wollen.


Fazit 

Dramatisch, traurig und Hoffnungsvoll


Ich bedanke mich noch herzlich beim Bertelsmann Verlag für die bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.


Montagsfrage - Was benutzt du...?


Heute mach ich es mal kurz uns schmerzlos! Die Frage die Paperthin in den virtuellen Raum warf für heute ist folgende...

Was benutzt du als Lesezeichen?

Na, Lesezeichen, eins von einigen die ich besitze, sollte ich aber mal unterwegs was lesen und keins dabei haben, gibts natürlich einiges was ich als Lesezeichen missbrauchen kann wie... 

Billett's, Servietten, Nastücher, eine abgerissene Seite der Tageszeitung,  Notizzettel, Kaugummipapier, oder dann mach ich mir eine Notiz auf meinem Handy auf welcher Seite ich grade bin. Also, wie man sieht, egal in welcher Notlage ich bin, ich mach weder Eselsohren in meine Bücher noch mach ich mit einem Stift irgendwelche Markierungen. Das ist 
für mich ein No-Go!! 

So, das war's dann auch schon für diese Woche, bis zum nächsten mal! Ach ja, was benutzt ihr so als Lesezeichen?

Mein Buchgeständnis #4

09 August 2013

So, Lurchis Buchgeständnsin geht weiter, und ehrlich? Ich bin froh das ich heute diese Kategorie bedienen kann weil es bei mir lesetechnisch grade nicht so voran geht. Das liegt eigentlich nicht am Buch welches ich grade lese, viel mehr lags am heissen Wetter und jetzt find ich nicht mehr so gut rein. Keine Ahnung. Hoff aber das ich bald wieder Schwung bekomme, denn ich möchte euch ja gerne wieder mal eine Rezi präsentieren können. Aber nun zu meinem 4. Buchgeständnis...
Bei der neuen Frage musste ich keine Sekunde überlegen! Was Lurchi wissen will ist folgendes... 
MIT DIESEM BESTSELLER KONNTE ICH NICHTS ANFANGEN! 

Folgendes Buch ist nicht nur ein Bestseller sondern der Autor bekam noch einen Pulizer-Preis!! Was für mich völlig unverständlich ist. Welches Buch das ich meine? Dieses  ➟

Hätte ich dieses Buch nicht im Zuge einer Leserunde gelesen, ich hätte es schon ziemlich, und ungewöhnlich schnell für mich, in die Tonne geschmissen. Ja, wirklich, in die Tonne, denn ich hätte dieses Buch wirklich keinem ohne schlechtes Gewissen weiter geben können. So hat es einfach etwas länger gedauert. 

Was ich an dem Buch schlecht fand? Die Story, wobei... eigentlich ist es gar keine, sondern mehr eine Zusammensetzung von verschiedenen Ereignissen, welche auch nicht wirklich einen roten Faden ergaben. 
Dann die Charaktere... sie sind grässlich, gut, vielleicht bis auf Eine. Allen unliebsamen Charaktere voran, Ignatius, er, der Protagonist, dem hätte ich schon ganz früh in der Geschichte den Hals um drehen können. So was unsympatisches aber auch. Ich finde, wenn man so ein unsympatischen Protagionisten hat muss das drum herum dann wirklich gut sein sonst regt man sich eben auf, und zwar dermassen wie ich es eben tat. Er ist verbittert, überheblich, aggressiv und trübsinnig. Ein Muttersöhnchen, auch wenn das so nicht wirklich rüber kommt weil er seine Mutter echt scheisse behandelt, aber er lebt noch mit seinen 40 Jahren bei Mutti. Und wie der Titel schon verrät, alle sind Idioten und haben sich natürlich gegen in verschworen. Er ist der Arme, jeder will nur schlechtes für ihn, keiner kann ihn verstehen und eigentlich ist er zu gut für diese Welt... Und die anderen? allesammt irgendwie irre, durchgeknallt oder sonst wie gaga.
Ich versteh bis heute nicht was der Autor mit der Geschichte sagen wollte, und was an dem Buch so super sein sollte das es den Pulizer-Preis gewonnen hat. Man muss vielleicht studiert haben um es zu verstehen, ich auf alle Fälle fand es wirklich, wirklich schlimm. Dabei hat der Klappentext so viel versprochen. Ich glaube, ich war noch nie so enttäuscht von einem Buch wie von diesem. 
Ach ja, dann muss ich noch was los werden, die Fäckalsprache hat mich dann also auch sedhr gestört. Der Schreibstiel war schon gewöhnungsbedürftig aber die Sprache... ne, das geht gar nicht. Was zu viel ist, ist zu viel. 

Wer dennoch neugierig geworden ist kann sich gerne meine Rezi dazu durchlesen. Aber ich denke nicht das einer so neugierig wird und sich das Buch dennoch holt und zumutet. Wenn allerdings doch, dann sag mir bescheid, denn ich will wissen wie dus gefunden hast ;)





Montagsfrage - Wo liest du ...?

05 August 2013


So, auch dieses Montag bin ich wieder mit dabei, auch wenn es zur Zeit hier total ruhig ist, doch hab ich so Null Bock zum drinnen sitzen, sondern geniesse den Sommer draussen, auf dem Balkon oder unterwegs. Schliesslich haben wir solches Wetter nicht sehr oft hier ;) Ich hoffe euch geht das auch so!!

Aber da ich immer gespannt bin was andere so für Antworten auf die Fragen von Paperthin geben, bin ich doch meist auch dabei, sofern ich zur Frage was zu sagen habe. Und in diesem fall wieder, bin ich doch voll dabei, zumal ich da neue Plätzchen gefunden haben wo es einfach nur schön ist zu verweilen, und es noch schöner wird mit einem guten Buch :D

Welche Frage genau das ist? Hier folgt sie...

Wo liest du im Sommer am Liebsten?

Also im Sommer lese ich am liebsten draussen, wenn ich grade keinen Bock oder Zeit habe weg zu gehen dann sicher auf meinem grossen Balkon, ansonsten schnapp ich mir gerne mein Buch und hau ab Hier ist es leider sehr laut wenn es schön Wetter ist, denn ich wohne in einer sehr Kinderreichen Siedlung. Und manchmal ist es dermassen laut das ich mich nur noch nerve. Wenn der Geräuschepegel über 80 Dbl steigt wird es spätestens Zeit mich an einen ruhigeren Ort zu verziehen. 

Friedhof Nordheim - Zürich
Bis jetzt war das meist der Friedhof in der Nähe, da ist es 100% still! Und schön ist es da auch, nicht nur weil es ruhig ist, sondern, der kleine Weiher immer 2-3 Entenfamilien beherbergt und es auch Frösche hat. Und es ist einfach idyllisch so unter dem grossen Baum mit Blick auf den Teich. Manchmal sonnen sich die Enten neben der Bank an der Sonne auf der Wiese, oder die Mutterenten gehen mit den Jungen etwas spazieren...

Da war ich immer sehr gerne, nah, ruhig und eben schön. Und es wird sicher auch immer einer meiner Lieblingsplätze bleiben. Für die 2 neuen die wir, Schatzi und ich, entdeckt haben, braucht man einfach ein Auto. Ich hab gemerkt das solche Happy Places immer, oder doch meist am Wasser gelegen sind. Ich liebe es, den Geruch, das Geräusch von fliessendem Wasser oder das Wellengeplätscher.... Es wirkt entspannend aber auch erfrischend. 


Meilemer Horn - Zürich
Der nächste Platz haben wir vor knapp 2 Wochen gefunden. Und zwar direkt am See. Und das ist an sich schon ein Wunder, denn erstens gibt es kaum noch einen direkten Zugang zum See, ausser direkt in der City. Denn es ist alles Privat, und die munzig kleinen Abschnitte sind meist überfüllt. heisst, man muss unter der Woche gehen, nicht in den Ferien oder dann ganz früh oder am Abend. Dann hat man vielleicht Glück. Und wir hatten das schon 2 Mal!! Und zwar ist dieser Ort in Meilen, kurz vor der Fähre. es hat das 2 Wiesen, Treppen aus Steine direkt in den See und paar Bäume zum drunter sitzen. Und dieser Sommer bietet das nun wirklich an sich an solche Plätze zu verziehen, denn der See ist zur Zeit 20 Grad warm. Und da hat es auch nicht viele Leute die schwimmen, weil der Platz doch sehr begrenzt ist. Also, solltet ihr mal in Zürich sein im Sommer, schaut euch das Plätzchen wirklich mal an, denn auch die Parkplätze sind gratis!!! Jo, das gibts noch ;)



 

Etzel - Schwyz
Dann noch ein Ort, den haben wir am Samstag für uns entdeckt. Der ist dann doch ein ganzes Stück weiter weg, und zwar im Kanton Schwyz und nicht direkt am See, aber dafür hat man von da aus eine wirklich grandiose Aussicht! Wir waren auf dem Etzel, 1'098 ü.m. Und es ist da auch kein offizielles Plätzchen, sondern man parkiert am Strassenrand, weit ab von einer Siedlung und schleicht sich auf nen kleinen Hügel unter eine Baumgruppe. Den Blick auf ein paar wenige Bauernhöfe gerichtet und natürlich auf den Zürichsee. Man hört Kuhglocken Gebimmel, man riecht das Land und man hat seine Ruhe. Was will man mehr?! Wir hatten zu futtern dabei, etwas zu trinken, Musik... Einfach genial.

Ja, dies sind sicher neue Lieblingsplätze wo ich in Zukunft ab und an mal lesen gehen werde. Natürlich muss dann immer auch Schatzi mit, und ein Auto griffbereit sein, aber wenn das der Fall sein sollte... ich bin da! 

Wer die Bilder noch etwas grösser angucken möchte, einfach drauf klicken ;)



Und was habt ihr so für Lieblingsplätze zum lesen im Sommer? geht ihr auch ab und an mal weg um euch mit einem Buch an einen Happy Place zu setzen oder legen?

So, danke auch dieses mal an diese Paperthin für diese tolle Frage! Bis nächsten Montag.