Touched - Die Macht der ewigen Liebe
Ein wirklich spannender Abschluss!

23 November 2014


Geschichte

Seid knapp 6 Monaten sind wie jetzt auf der Flucht vor meinem Grossvater und dessen Handlanger. Mit mir unterwegs sind natürlich Asher, den wir aus den Fängen meines Grossvaters befreit haben und meine Schwester. Von Gabriel haben wir schon lange nichts mehr gehört, der hat sich kurz nach der Befreiungsaktion von Asher nach Europa abgesetzt und Lottie ist bei unserer Mutter, die immer noch im Koma liegt, geblieben und passt auf. 

Aber alles wird immer schwerer, die ewige Flucht fordert ihren Tribut und Asher ist so zurückweisend, was nach der wochenlanger Folter nicht verwunderich ist, doch ich habe Angst das er mir entgleitet und er mich hasst, sondern auch dafür das er immer menschlicher wird. Lucy, meine kleine, liebe Schwester, sie ist stark, wir sind stark, doch wir haben Angst das wir unseren Vater, der von meinem Grossvater entführt wurde, nicht mehr lebend wieder sehen... 

Zusammen haben wir einen Plan, wir setzen alles daran meinen Vater, sollte er nich leben, zu befreien. Leider ist alles nicht so einfach, viele Veränderungen stehen an, und wir haben die Rechnung ohne die anderen, die noch hinter mir her sind gemacht... 

Werden wir den Kampf gewinnen? Meinen Vater finden und retten können und wird Asher sein Trauma überwinden und zurück zu mir finden?... 

Erster Satz:

Ich verberge mich in der mit Schatten bemalten Gasse und hoffe inständig, nicht in das getreten zu sein, dessen fauliger Gestank mir in die Nase steigt.


Meine Meinung

Der SuB-Titel verwirrte etwas, ich weiss nicht ganz was es mit der ewigen Liebe in dem Buch auf sich hat. Aber egal, das Cover passt natürlich zu den anderen beiden Bänden. Erst Rot, dann Grün und jetzt Gelb. Und alle sind so schön mit einem floralem Muster verziert. 

Was den Schreibstil der Autorin angeht, ist er gewohnt locker und flüssig zu lesen und passt zu den Protagonisten. Nicht zu altklug aber auch nicht zu pubertär, was nun wirklich nicht passen würde. 

Die Geschichte begint dieses mal ein paar Monate nach der Befreiung von Asher. Gabriel ist wieder gegangen, er hat sich nach Europa abgesetzt. Lucy ist nun auch mit auf der Flucht und Asher sowieso. Doch Asher zieht sich immer mehr zurück, lässt keinen mehr an sich rann, nicht mal mehr Ramy, was für sie wirklich sehr schlimm ist. Sie kann es natürlich verstehen das er nach der Folter, die er ertragen musste, so reagiert, denn sie ist die Ursache dafür. Doch sie hofft immer noch inständig das er wieder zu ihr findet, was je länger je mehr unwahrscheinlicher wird. 

Zu dritt machen sie sich dennoch auf die Suche nach ihrem Vater Ben, der nun in den Händen von Remys Grossvater ist, er hofft so raus zu finden wo sie ist oder sie allenfalls zu erpressen das zu tun was er schon immer von ihr haben wollte. Auf dieser Suche treffen sie Erin, ihre Freudin, die ihr so ans Herz gewachsen ist, und für sie etwas die Fühler ausstreckt. Sie erfährt das Ben nicht mehr in Pacifica ist sondern weg gebracht wurde. Nach dem sie an einem geheimen Treffen überfallen worden sind, fliegt nun auch Erin, zusammen mit den anderen 3, vor den Männern Franc's. Doch alles kommt ganz anders... 

In London, im Haus der Blackwells, verstecken sie sich und schmieden Pläne, horchen sie um, doch plötzlich taucht eine neue Gruppe auf die sich Ramy schnappen und sie entführen. Diese entführung ändert alles!... 

Ramy weiss, ein entkommen gibt es nicht, sie muss zum Angriff übergehen! Sie muss ihren Grossvater herausfordern, ihn in eine Falle locken, ansonsten werden sie nie frieden finden. Ob sie das alleine schaffen? Wem kann sie noch vetrauen und auf Hilfe hoffen? Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und das Schicksal nimmt seinen lauf... 

Das Buch war wirklich spannen und es ist ein genialer Abschluss. Nur der Zwischenteil ist kurz mal etwas langatmig, aber das ist absolut nicht tragisch, denn vorher und nachher reisst es einen einfach mit. 

Fazit

atemberaubend, spannend, voller interessanter Wendungen


Lovelybooks Lesepreis 2014 - Die Abstimmung

20 November 2014

Nach 2 wöchiger Nominationsphase, in denen ihr mehr als 4'500 Bücher nominiert habt, geht es jetzt darum, Abzustimmen. In jeder Kategorie findet ihr nun die 35 am meist nominierten Bücher. Ihr habt, wie schon zuvor, eine Stimme pro Kategorie zur Verfügung. Also überlegt es euch gut, für welches Buch ihr diese Stimme verwendet.

In 7 Tage und 8 Stunden schliesst die Abstimmung und am 28. November werden wir es dann wissen welche Bücher es auf den 1.-3. Platz geschafft haben. Und natürlich auch, welche Autoren. 

Es ist wirklich nicht einfach, denn es sind so viele tolle Bücher auf der Shortlist, da fällt auch mir die Entscheidung nicht leicht!

Also ihr lieben Leseratten, Buchwürmer und Bücherwahnsinnigen! Jede Stimme zählt!! Los, geht abstimmen und gebt eurem Lieblingsbuch eure Stimme. 

Hier gehts zur Abstimmung
 

Schlechtes Blut
Leider konnte es mich nicht überzeugen

07 November 2014

Geschichte

Ich bin Annie und ich möchte euch eine wahre Geschichte erzählen. Eine Horrorgeschichte. Na ja, auf alle Fälle war es für mich eine, oder ist sie immer noch besser gesagt. Wo fang ich bloss an? Genau, 2003. Ich und meine Schwester sind in unseren "Hexenwald" gegangen, obwohl ich Angst hatte und ich versucht habe sie davon abzuhalten. Doch leider war meine Schwester nicht so ängstlich wie ich, und das kam sie teuer zu stehen, sehr teuer, denn sie zahlte mit ihrem Leben damit. Ich konnte keinem sagen was da passierte, denn ich hatte eine  Blackout als ich nach Hause kam. Als ich wieder aufwachte hatte man meine Schwester schon gefunden, oder besser gesagt as von ihr übrig blieb... Die Knochen und ihr Haar.

Im nordbadischen Philippsburggehen seltsame Geschichten um, und zwar von einer Sumpfhexe, sie soll auch schon vor 20 Jahren ein Opfer gefordert haben, was es aber damit auf sich hatte, wusste nie wirklich jemand, doch ich hab das Rätsel gelöst... 

Wollt ihr es wirklich wissen? Seid ihr sicher? Wenn ihr es mal wisst, ist es zu spät! 

Erster Satz:

Ich träume davon, auf einer Wiese begraben zu werden, mit duftenden Blumen und jungem grünen Gras über mir. 


Meine Meinung

Die Autorin hat mich vor einiger Zeit angefragt ob ich Interesse hätte ihr eBook zu rezensieren. Und darum möchte ich mich hier für die Bereitstellung des Reziex. bei Martina Bauer bedanken. Da ich Mysterie mag, und mir die Zusammenfassung spannend vor kam, sagte ich zu. Doch leider konnte mich das Buch nicht ganz so überzeugen... Warum, das könnt ihr jetzt gerne nachlesen...
 
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen. Aufgebaut ist das Buch so, das wir zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her geführt werden und das immer aus Annies Blickwinkel, sie ist es, die uns ihre Geschichte erzählt, welche wirklich spannend ist. Es dreht sich alles um die Legende der Sumpfhexe die ihr Menschenopfer fordert, eine damals gejagte Magd mit ihren 2 Kindern auf der Flucht durch diesen Wald, vor Menschen die sie als vermeintliche Hexe tot sehen wollen. Sie soll in diesem Wald zu Tode gekommen und nun aus Rache zurück gekommen zu sein. 

Annie ist die kleine Schwester der beliebten Stella. Sie ist es die für ein Schulprojekt über diese Legende Recherchiert und darum an diesem verhängnisvollen Tag in den Hexenwald gehen möchte um zu sehen ob man da was findet. Annie soll mit ihr mit, obwohl sie sich sträubt weil sie Angst hat. Doch sie will auch Stelle nicht alleine gehen lassen und so gehen sie mit ihrer Hündin raus um nach zu forschen... Und dann passiert es, Stelle geht alleine dem Hund hinterher, der davon lief, tief in den Wald, und kommt nie mehr zurück.

Annie kommt total verschmutzt und voller Blut nach Hause, sie ist in eine Art Trance denn keiner kann sie zum sprechen bringen, auch als wenig später daraus aufwacht weiss sie nicht mehr was passiert ist und die Polizei ist ebenso ratlos. Die Familie zerbricht und Annie wird zu ihrer Tante geschickt. 10 Jahre später kehrt sie zu ihrer Mutter zurück und alles beginnt von vorn... 

Die Autorin hat sich für den Aufbau der Geschichte Zeit genommen, was ja auch total gut ist, bringt ja nichts wenn man alles überstürzt, aber man läuft dann Gefahr das man zu schnell zum Ende kommen muss. Was überaus schade ist und der Geschichte irgendwie nicht gut tut.

Soweit so gut, doch leider konnte mich das Buch oder besser gesagt die Umsetzung, nicht so überzeugen wie erhofft. Zwar konnte Martina Bauer Spannung aufbauen, aber dann, als es um die Auflösung ging wurde es mir irgendwie zu... wie soll ich das sagen... Unübersichtlich? Die Wendung der Geschichte kam zu plötzlich. Ich konnte mich gar nicht rein fühlen. Zwar wars für mich nicht überraschend was die Täterschaft anbelangt, da hatte ich schon in der Hälfte des Buches meinen Verdacht, eine Ahnung, doch die Zusammenhänge dann, die waren mir dann doch etwas zu verworren, zu gewollt... 

Die Geschichte hat wirklich Potential, leider war die Umsetzung nicht mein Ding.  


Fazit

wirr, erzwungen, aber mit Potential




Die Nominierungsphase beginnt - Lovelybooks Lesepreis 2014

Es ist wieder soweit, seit jetzt 6 Jahren immer um diese Zeit, wählen die Lovelybooksmitglieder ihre Lieblingsbücher in den verschiedenen Kategorien. Aber vorerst geht es um die Nomination.

Welche Bücher haben es verdient in ihrer Kategorie den Preis abzusahnen? Du willst deine Nomination abgeben? Oder hast du noch ein Buch welches noch nicht in der Liste steht, dann husch husch, ändere das indem du das Buch zur Liste der nominierten Bücher hinzu stellst. 

Seit gestern kannst fleissig mit voten, schliesslich braucht es jede Stimme. Du hast aber noch bis zum 19. November Zeit alle Bücher zu nominieren, die zwischen dem 1. Dezember 2013 und dem 31. Oktober 2014 zum ersten Mal erschienen sind.

Am Ende der Nominationsphase kommen in jeder Kategorie die 35 am häufigsten nominierten Bücher in die finale Abstimmungsrunde. Diese beginnt dann am 20. November startet. 

Die Preisträger werden dann am 28. November 2014 bekannt gegeben.

ACHTUNG: Auch dieses Jahr ist dieses Spektakel mit einem grossen Gewinnspiel verknüpft. Und zwar können da all jene mitmachen die auf ihrem Blog über die Nominierung und den Lesepreis berichten.

Natürlich wollt ihr jetzt sicher auch wissen was man da gewinnen kann oder? Gut, dann verrate ich es euch... 3 Glückliche wird es zum Schluss geben die je ein grosses Buchpaket mit 50 Neuerscheinungen gewinnen werden!! Ist das nicht toll? Eben, genau meine Meinung.

Also los ihr lieben Blogger, denn nur so bekommen wir viele Stimmen zusammen ;) So, nun noch den Link zur Nomination!


Ein Kind in der zeit des Hexenwahns

05 November 2014



Geschichte

Wir schreiben das Jahr 1659. 
Mary lebt bei ihrer Grossmutter, sie weiss nicht wer ihr Vater ist, nicht mal wer die Mutter. Und so wächst sie bei ihrer Grossmutter am Waldrand auf. Sie wurde in die Kräuterkunde und deren Heilwissen eingewiesen und das war in der Zeit als alle Menschen im Hexenwahn war sicher keine einfache Berufsausübung, denn man musste immer Angst haben als Hexe verschiehen zu werden, und genau dies gescha es dann auch. Marys Grossmutter wurde als Hexe verhaftet, gefoltert und zuletzt auch hingerichtet. Für Mary, nun Weise, beginnt eine abeteuerliche Reise denn sie wird von einer mysteriösen Frau mitgenommen, welche ihr Essen und Kleidung gab und auch Geld um sie dann auf die Reise in die Neue Welt zu schicken.

Dort angekommen muss sie sich in den Waldflüchten um ihren Häschern zu entkommen.Da es aber tiefster Winter ist verläuft sie sich und kommt so in die Gefahr zu erfrieren. Doch ein Wunder passiert, denn eine Wölfin taucht auf und führt sie durch den Wald und als sie wegen eines Schneesturms nicht mehr weietr kommen buddelt die Wölfin eine Mulde und sie legen sich zusammen hinein und wärmen sich gegenseitig. Als Mary nach Stunden aufwacht weiss sie das sie sterben wird, denn die Wölfin war fort und niemand ist mehr da der sie warm hält....



Meine Meinung

Als erstes muss ich euch sagen das dieser Teil nicht mehr rein historisch wie der erste Teil ist. Denn dieser wurde anhand von Tagebucheinträgen geschrieben. Hexenschwestern ist zwar die Weiterführung des Lebens und der Geschichte von Mary, aber sie ist erfunden, also wie sie hätte sein können. Zwar stimmen die Daten der Geschichte wie Krieg und Kämpfe sicher überein aber Marys ureigene Geschichte konnte man nicht mehr nachvollziehen als sie damals aus Beulah verjagt wurde.
Der Schreibsil ist wirklich einfach zu lesen, daher denk ich das man ab 12 das wirklich gut lesen kann. Die Autorin hat es geschaft eine spannende Geschichte zu schreiben welche im ersten Teil auch noch historisch ist, und ich find es gar nicht schlimm das der 2. Teil da nur noch fiktiv das Leben von Mary wieder gibt. Es ist dennoch spannend und es passt ja auch Zeitlich gut was da alles so passiert. 
Man fiebert auch mit Mary mit, ständig und hofft einfach das alles am Schluss sich zum guten wendet. Packend und voller Abenteuer bereitet uns dieser Zweiteiler ein par tolle Lesestunden. 


Teil 1: Hexenkind


Wie bringt man Kindern zum lesen?

04 November 2014


Ist schon wieder eine Weile her, seit ich hier aus dem Nähkästchen, oder besser gesagt, aus dem Tagebuch, geplaudert habe. Aber ich möchte euch gerne meine Antwort, welche ich auf eine Frage gegeben habe verraten, die sicher den ein oder anderen von euch auch interessieren könnte. Und zwar wurde die mir von Franky über ask.fm gestellt.

Dass Lesen den Wortschatz erweitert und die Intelligenz fördert hat erst kürzlich wieder eine Studie gezeigt. Aber: Wie bringt man Kinder dazu, dass sie gerne lesen? Wie war das bei dir?‎ 

Das ist schwierig, denn ich bin Legasthenikerin und ich hasste es zu lesen. Nicht nur weil mir die Lehrer immer unterstellt haben ich sei zu dumm oder nur zu faul. Das lesen und die Bücher sind inzwischen zu meiner Leidenschaft gerworden, auch das schreiben darüber, obwohl ich auch jetzt noch einige, bis viele Fehler mache. Zum lesen kam ich sachte. Meine Mutter wusste das lesen eine meine grösste Schwäche war und sie hat mich nie dazu gedrängt. Sie las selber gerne, Romane 
(Agatha Christi) und die kleinen Romanhefte. Sie liebte die John Sinclair Heftchen. Und irgendwann wurde auch ich neugierig. Erstens weil mich Geister und solche Sachen immer schon interessierten und faszinierten, und vor allem, weil sie so dünn waren, sie hatten einen viel weniger grossen abschreckenden Effekt als die dicken Bücher. Und viele würden sagen, was, mit 12 schon solche Romane? Würde ich meinem Kind nie zum lesen geben. Sie tat es und dafür war ich dankbar, denn sie haben mir den Weg für die dicken Bücher geebnet.

Erst als ich aus der Schule war, mit 16. Da habe ich von selbst eine Bibliothek aufgesucht und mir einfach dass geschnappt was mich grade interessiert hat. Und so konnte ich vor allem Lektüre lesen die nach meinem Geschmack waren und welche grade für mich aktuell waren.

Ich habe 3 Kinder, der Jüngste, ebenfalls Legastheniker hat ebenso viel mühe mit lesen und liest auch gar nicht gerne. Nur wenn er um bedingt muss, für Schule oder jetzt Ausbildung. Ich hab gemerkt, mit Zwang lässt er sich, und bestimmt auch die anderen Kinder nicht, dazu bringen zu lesen. Meine Älteste liest auch sehr gerne, nicht ganz so viel wie ich aber doch auch einiges. Und die Mittlere... Nun sie ist was zwischendurch. Ich würde sie als eine Quartalsleserin bezeichen *lach* Mehr als Vorbild kann man auch hier bei Kindern wohl nicht sein... einfach immer wieder mal anstubsen, nach den Interessen fragen und gut zuhören ;) Mal was vorschlagen...

Ich arbeite in einer Buchhandlung, und wenn ich sehe wie den Kindern gleich die Gesichtszüge entgleisen wenn Eltern ihre Kinder zu einem Buch überreden oder gar zwingen eins zu lesen weil es jetzt ja Zeit hat in den Ferien oder so was, dann weiss ich das lesen eben genau so ein Hobby ist wie Fussball spielen, Musizieren oder anderes, welche ja auch keinen Spass machen wenn man es nicht gerne tut.

Ich denke, wichtig sind folgende Dinge... Nicht zwingen und kein Druck ausüben. Offen sein für Literatur die man vielleicht selber zu "blöd" findet dennoch zu lesen geben wenn es danach verlangt wird. Klar, es soll nicht grade ein Buch aus dem Horrorgenre mit Blutexzessen sein oder Shades of Gray für ne 12 jährige oder einen 12 jährigen, was ich meine ist, ein kitschigen Chicklit-Roman, warum Nicht, ein Buch mit einer Vampirgeschichte way not? Ich würde so was nie lesen, einfach weil es mich nicht interessiert, aber wenn doch mal ein Buch neugierig macht und das Kind dann wenigstens mal anfängt zu lesen, dann lasst es.

Aber man sollte bedenken, es wird immer Menschen geben die einfach mit Büchern nichts anfangen können. Tja, so ist es! Schliesslich kann ich mit Sport nichts anfangen und da werd ich auch oft völlig verständnislos angeschaut. Menschen sind nun mal verschieden und haben auch verschiedene Interessen und Vorlieben. Mein Mensch wird nicht schlechter nur weil es nicht gerne liest.


Ein Mann namens Ove
Und die bitterkeit des Lebens

02 November 2014

Geschichte

Mein Leben ist zu Ende, nur das Leben weiss das noch nicht, will es nicht wahr haben. Ach ja, ich bin übrigens Ove und auf dem Abstellgleis gelandet. Wissen sie wie das ist, wenn man eines schönen Morgen zur Arbeit geht und man gesagt bekommt das man nicht mehr gebraucht wird? Ich weiss es und es ist verfluchtnochmal scheisse!!! Was soll ich denn jetzt noch? Meine Frau ist tot, und jetzt fehtl mich die redliche Arbeit auch noch... Eben, genau, und deswegen hab ich mir vorgenommen meiner verstorbenen Frau zu folgen. 

Das es nicht so einfach wird, hab ich mir echt nicht träumen lassen, das Leben ist stur. Es will mich einfach nicht gehen lassen... 

Erster Satz:
Ove ist 59. 

Meine Meinung

Fangen wir wie immer mit dem Titel an, der wie ich finde, passt wirklich gut, kommt wahrscheinlich davon das er im Origial auch so lautet. Das Cover find ich auch gelungen, speziell wie es Ove eben auch ist. Alles ist drauf was wichtig ist, sein heiss geliebter Saab, die Katze, die er eigentlich nie haben wollte und die kleine Einfamilienhaussiedlung. Ja, ich finde es gelungen. 

Was die Erzählweise angeht, das Buch ist so aufgebaut das ein Kapitel in der Gegenwart spielt und im nachfolgenden erzählt Ove von seiner Vergangenheit, so das man immer näher zur Gegenwart kommt. Aber der Schreibstil war für mich anstrengend. Ich kann gar nicht genau sagen warum. Denn er war nicht anders als andere, gut, es wiederholte sich halt sehr oft aber das lag mehr am Charakter von Ove. 

Eigentlich ist die Geschichte interessant. Denn Ove hat viel erlebt, sein Leben war alles andere als ein einfaches, aber er war ein Kämpfer, er hat nie aufgegeben und hat immer, wirklich immer sein Bestes gegeben. Was ich sehr bewundere, denn viele hätten schon viel früher die Flinte ins Korn geworfen. Doch leider haben ihn all die Erfahrung bitter gemacht, auch wenn Ove das ganz anderes sehen mag, doch wenn man ihm so zuhört und zu schaut... werden wohl die meisten auf die selbe Schussfolgerung kommen. 

Oves Leben besteht praktisch aus 3 Abschnitten, alles was vor Sonja war, die Zeit mit ihr und die kurze nach ihr. Ich denke er würde es so sehen. den wirklich gelebt hat er nur in diesen Jahren. Denn er sagt, sie war die einzige die ihn wirklich verstand und die er über alles geliebt hat. 

Im Klappentext steht: Alle lieben Ove. Ehrlich? Im realen Leben wär das kaum so! Denn Ove ist abweisend, kalt, unfreundlich, stur, pedantisch, penibel... Auch wenn es wohl bei ihm ein Selbstschutz ist, auf Dauer mag ich mich persönlich nicht mit solchen Menschen umgeben. Die ziehen mich nur runter, und in der heutigen Zeit, glaube ich wirklich nicht, das sich die meisten Menschen so viel Zeit nehmen würden um ihn wirklich kennen zu lernen. 

Ja, die Geschichte hat einen gewissen Humor, aber sie ist viel zu vorhersehbar als das sie spannend sein könnte. Ove entwickelt sich kein bisschen. Nun ja, doch ein kleines bisschen schon, aber dennoch verhält er sich immer gleich. Er ist total vorhersehbar und das macht die Spannung zur Sau, und nur weil das Ende ein klein wenig überraschend ist, macht es die Geschichte nicht besser. Denn es ist zu spät. 

Es ist schade das man Ove sich nicht hat entfalltden, sich entwickeln lassen, denn ich bin sicher das die Geschichte viel lustiger hätte werden können. Gut, der Autor hat sich sicher was gedacht dabei wenn er die melancholisch, leicht depressive Atmosphäre im Leben von Ove behalten wollte. Mir hat es aber eben nicht gefallen. Tut mir leid. 

Ove ist eigentlich ein wirklich lieber Mensch, aber in richtigen Leben hätte er so wohl viele, wenn nicht die meisten, Menschen vergrault.

Eigentlich finde ich das Buch traurig und alles andere als witzig, mir tut Ove wirklich leid, nicht nur weil er eben so ist wie er ist, sondern und vor allem, weil er durch all die Erfahrungen so wurden, welche logischerweise sehr oft keine schönen waren...Und ob man den ständig scheiternden Versuch sich das Leben zu nehmen witzig findet? Oky, wie sie scheitern... oky, die könnte man als witzig bezeichnen, aber mehr auch nicht. Klar, es geht auch um Freundschaft, Liebe aber eigentlich dreht sich das Leben um Ove mehr um Verlust als um alles andere. Und das find ich schade, und macht mich traurig.

Fazit

traurig, anstrengend, langweilig